Juncker für Fest­hal­ten an Spit­zen­kan­di­da­ten

Die Presse - - EUROPÄISCHE UNION -

Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Je­anClau­de Juncker hat sich am Mitt­woch für ei­ne Bei­be­hal­tung des Mo­dells von Spit­zen­kan­di­da­ten bei der nächs­ten Eu­ro­pa­wahl aus­ge­spro­chen. „Es ist sinn­voll“. Es ge­be aber kei­nen Au­to­ma­tis­mus, dass der er­folg­reichs­te Spit­zen­kan­di­dat auch nächs­ter Kom­mis­si­ons­prä­si­dent wer­de. Denn die­ser Pos­ten müss­te so­wohl vom Eu­ro­pa­par­la­ment als auch vom Eu­ro­päi­schen Rat (Staats- und Re­gie­rungs­chefs) le­gi­ti­miert wer­den. Juncker drängt die eu­ro­päi­schen Par­tei­en­fa­mi­li­en, noch in die­sem Jahr ih­ren Spit­zen­kan­di­da­ten zu no­mi­nie­ren. Er müs­se bis zur Eu­ro­pa­wahl im kom­men­den Mai aus­rei­chend Zeit ha­ben, durch die Mit­glied­staa­ten zu rei­sen. „Der Spit­zen­kan­di­dat muss eu­ro­päi­sche The­men be­set­zen, da­mit die Eu­ro­pa­wahl nicht von na­tio­na­len Wahl­kämp­fen do­mi­niert wird.“

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