Ja­pan wächst so stark wie schon lan­ge nicht

Kon­sum und In­ves­ti­tio­nen trei­ben das Wachs­tum.

Die Presse - - ECONOMIST -

Wi­en. Ja­pans Wirtschaft hat 2017 das stärks­te Wachs­tum seit Jah­ren hin­ge­legt. Laut am Mitt­woch ver­öf­fent­lich­ten Re­gie­rungs­da­ten stieg das Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) im Ver­gleich zum Jahr da­vor um 1,6 Pro­zent. Ein hö­he­rer Wert wur­de zu­letzt 2013 mit ei­nem Plus von zwei Pro­zent er­reicht. Die nun­mehr er­reich­te Se­rie von acht Quar­ta­len Wachs­tum in Fol­ge hat es in Ja­pan seit den Boom-Zei­ten der 1980er-Jah­ren nicht mehr ge­ge­ben.

Der Auf­schwung wird vor al­lem von ro­bus­ten Ver­brau­cher­aus­ga­ben so­wie an­zie­hen­den In­ves­ti­tio­nen ge­tra­gen, die das Wachs­tum zum Jah­res­en­de an­scho­ben. Der star­ke Yen macht je­doch den Ex­por­teu­ren zu­neh­mend das Le­ben schwer. So lie­fer­te der Au­ßen­han­del in den letz­ten drei Mo­na­ten des vo­ri­gen Jah­res kei­ne Wachs­tums­im­pul­se. Die No­ten­bank setzt dar­auf, dass mit dem Auf­schwung auch die un­er­wünscht nied­ri­ge In­fla­ti­on end­lich in Rich­tung ih­res Ziels von zwei Pro­zent nach oben ge­trie­ben wird. Da­bei hofft die Bank von Ja­pan auf ein stär­ke­res An­zie­hen der Löh­ne. Doch die san­ken zu­letzt. (Reu­ters)

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