Vie­le Ret­ter für „Fein­kost­la­den Ös­ter­reich“

Die Qua­li­tät der Bio­wa­re ist nicht in Ge­fahr, sagt die EU.

Die Presse - - ECONOMIST -

Nach dem Be­kannt­wer­den ei­ner ge­plan­ten EU-Richt­li­nie, die un­ter an­de­rem vor­sieht, dass Le­bens­mit­tel­ket­ten den Bau­ern nicht mehr hö­he­re Öko- und Tier­schutz­stan­dards vor­schrei­ben dür­fen, wol­len nun al­le den „Fein­kost­la­den Ös­ter­reich“ret­ten. So be­ton­te die Agrar­markt Aus­tria (AMA), dass ihr Gü­te­sie­gel „nicht in Be­dräng­nis“ist. Und auch das Ver­bin­dungs­bü­ro des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments ging an die Öf­fent­lich­keit: „Die Bi­o­qua­li­tät der ös­ter­rei­chi­schen Wa­re wird durch die­se Richt­li­nie in kei­ner Wei­se an­ge­grif­fen.“

Die Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Gre­en­peace, die den St­ein ins Rol­len ge­bracht hat, sieht ei­nen Er­folg: „Nach­dem die Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Gre­en­peace ges­tern auf­ge­deckt hat, dass ein fun­da­men­ta­ler An­schlag auf den Fein­kost­la­den Ös­ter­reich be­vor­steht, schwenkt jetzt auch Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Eli­sa­beth Kös­tin­ger ein und will sich ge­gen den Ge­set­zes­vor­schlag auf EU-Ebe­ne ein­set­zen.“Der ÖVPEu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te Oth­mar Ka­ras mahn­te: „Wir müs­sen auf­pas­sen, dass wir kei­nen Keil zwi­schen die Land­wir­te und den Ein­zel­han­del trei­ben. Da­her gibt es in dem Be­richt noch ei­ni­ge Stel­len, die wir mit küh­lem Kopf in den Ver­hand­lun­gen mit den Mit­glied­staa­ten kor­ri­gie­ren müs­sen.“(ag)

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