100 Jah­re

Bis 1918 wur­de das Frau­en­wahl­recht in Ös­ter­reich ver­hin­dert.

Die Presse - - GESCHICHTE -

So fort­schritt­lich wie Neu­see­land war man in Ös­ter­reich nicht. Dort gab es be­reits 1893 das Wahl­recht für Frau­en, hier­zu­lan­de fand man im­mer Grün­de, war­um das nicht sach- dien­lich war. Erst mit Ge­setz vom 18. De­zem­ber 1918 wur­de das all­ge­mei­ne, glei­che, ge­hei­me Wahl­recht ein­ge­führt.

Ei­ne von Wal­traud Klas­nic und Her­wig Hö­se­le her­aus­ge­ge­be­ne Aus­ga­be der Zeit­schrift „Ge­sell­schaft & Po­li­tik“wid­met sich nun all dem, was sich dar­aus er­gab. 1918 ist nur der Aus­gangs­punkt. 18 Au­to­rin­nen, die teil­wei­se Pio­nie­rin­nen in wich­ti­gen öf­fent­li­chen Funk­tio­nen Ös­ter­reichs sind, schla­gen den Bo­gen bis in die un­mit­tel­ba­re Ge­gen­wart.

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