Das wirk­lich Gu­te am Klei­nen

Blick von außen. Was macht den Wirt­schafts­stand­ort Ös­ter­reich aus? Vier nicht ös­ter­rei­chi­sche Ma­na­ger gro­ßer Kon­zer­ne ver­ra­ten ih­re Ein­drü­cke. Und die­se sind über­wie­gend po­si­tiv.

Die Presse - - ECONOMIST -

Als Andre­as Bier­wirth An­fang 2008 nach Wien über­sie­del­te, war das ei­ne recht gro­ße Her­aus­for­de­rung. Der neue Job näm­lich. Den Deut­schen hat­te es just in den Vor­stand der Aus­tri­an Air­lines ver­schla­gen, und das war wirk­lich kein Spa­zier­gang: Die na­tio­na­le Flug­li­nie war ein Aus­bund an wirt­schaft­li­cher Er­folg­lo­sig­keit, der Be­triebs­rat ein ge­wal­ti­ger Macht­fak­tor, die Po­li­tik re­de­te stän­dig drein. Dass die AUA letzt­lich doch über­lebt hat, ist für Bier­wirth auch ei­nem we­sent­li­chen Fak­tor zu ver­dan­ken: dem Hang der Ös­ter­rei­cher, sich an ei­nen Tisch zu set­zen und Din­ge aus­zu­re­den.

[ i-Stock­pho­to ]

VON HAN­NA KOR­DIK

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