Gyu­la An­drás­sy, mehr als ein gu­ter Freund?

Geschichte - - KÖNIGIN VON UNGARN -

Si­si be­zeich­ne­te ihn stets als ih­ren ein­zi­gen wah­ren Freund, den un­ga­ri­schen Po­li­ti­ker Graf Gyu­la An­drás­sy, aus al­tem un­ga­ri­schem Adel stam­mend. Er war maß­geb­lich am un­ga­ri­schen­auf­stand von 1849 be­tei­ligt, muss­te ins Aus­land flie­hen und wur­de in Ab­we­sen­heit zum To­de ver­ur­teilt. Erst nach ei­ner Am­nes­tie des Kai­sers kehr­te An­drás­sy zu­rück. Dass aus­ge­rech­net ein ehe­ma­li­ger Re­vo­lu­tio­när das Ver­trau­en der ös­ter­rei­chi­schen Kai­se­rin be­saß, stieß am­wie­ner Hof auf schar­fe Kri­tik. Bö­se Zun­gen dich­te­ten Eli­sa­beth so­gar ei­ne Lieb­schaft mit dem gut aus­se­hen­den­an­drás­sy an. Af­fä­re hat­te Si­si zwar ent­ge­gen al­ler Ge­rüch­te kei­ne, gro­ße per­sön­li­che Be­deu­tung im Le­ben der Kai­se­rin hat­te Gyu­la­an­drás­sy­den­noch.

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