TAT­ORT MAYERLING

Geschichte - - DER TATORT MAYERLING -

An­die­sem bit­ter­kal­ten Mor­gen des 30. Ja­nu­ar 1889 ist Graf Jo­sef Ho­y­os eben im Be­griff, sein Zim­mer in ei­nem Ne­ben­ge­bäu­de des Jagd­schlos­ses Mayerling zu ver­las­sen. Be­reits den zwei­ten Tag ist er Gast im Jagd­re­vier von Kron­prinz Ru­dolf. Ges­tern muss­te er al­lei­ne ja­gen, der Kron­prinz war er­käl­tet und ließ sich ent­schul­di­gen. Aber heu­te, so ha­ben der Kron­prinz und sein Gast ver­ein­bart, soll es end­lich ge­mein­sam zur Jagd ge­hen. Es ist acht Uhr mor­gens, und Graf Ho­y­os be­reits fix und fer­tig zur Jagd ge­klei­det, will aus dem Zim­mer tre­ten, als der Kam­mer­die­ner des Gra­fen mel­det, dass der Schloss­wart mit ei­ner drin­gen­den Mit­tei­lung vom Schloss ge­kom­men sei. Der Kam­mer­die­ner des Kron­prin­zen las­se dem Gra­fen aus­rich­ten, dass sei­ne kai­ser­li­che Ho­heit, der Kron­prinz, par­tout nicht zu we­cken sei.

Graf Ho­y­os eilt so­fort ins Haupt­ge­bäu­de des Schlos­ses und lässt sich von Ru­dolfs Kam­mer­die­ner Jo­hann Lo­schek über die selt­sa­me Si­tua­ti­on Be­richt er­stat­ten: Der Kron­prinz sei um halb sie­ben Uhr Früh im Mor­ge­n­an­zug aus sei­nem Schlaf­zim­mer ge­tre­ten und ha­be Lo­schek, des­sen Zim­mer ne­ben je­nem des Kron­prin­zen liegt, ei­nen Auf­trag er­teilt. Lo­schek soll sich in die Schloss­kü­che be­ge­ben, die in ei­nem Ne­ben­ge­bäu­de liegt, um ein Früh­stück an­zu­rich­ten. Da­nach mö­ge er dem Leib­kut­scher des Kron­prin­zen ei­nen Auf­trag sei­nes Herrn aus­rich­ten. Um halb acht, so der drit­te Auf­trag Ru­dolfs, wün­sche er wie­der ge­weckt zu wer­den, der Kron­prinz ha­be vor, noch ei­ne St­un­de zu schla­fen. Vor sich hin­pfei­fend, sei Kron­prinz Ru­dolf dann wie­der in sein Schlaf­ge­mach zu­rück­ge­gan­gen. Als der Kam­mer­die­ner, so wie be­foh­len,

Der Kam­mer­die­ner des Kron­prin­zen schlägt die Tür des Schlaf­zim­mers ein. Als er hin­ein­blickt, sieht er den Kron­prin­zen Ru­dolf und sei­ne Ge­lieb­te tot auf dem Bett lie­gen. Von die­sem Mo­ment an be­ginnt ein un­durch­dring­li­ches Ge­wirr aus Fehl­in­for­ma­tio­nen, Ver­tu­schun­gen und Ge­rüch­ten.

um halb acht Uhr sei­nen Herrn we­cken woll­te, ha­be er nicht re­agiert – selbst nicht, als Lo­schek mit vol­ler Kraft ge­gen die Tür ge­trom­melt hat. Die Tür ist von in­nen ver­rie­gelt, die Fens­ter­lä­den sind eben­falls fest ver­schlos­sen. Was soll Graf Ho­y­os nun tun? Nach­dem er selbst ver­sucht hat, durch Klop­fen, und ge­gen die Tür zu schla­gen ei­ne Re­ak­ti­on zu er­hal­ten, gibt er dem Kam­mer­die­ner Be­fehl, die Tü­re auf­zu­bre­chen. Nun muss Kam­mer­die­ner Lo­schek ei­ne Mit­tei­lung ma­chen, die den Gra­fen in äu­ßers­te Ver­le­gen­heit stürzt. Er er­zählt, dass der Kron­prinz nicht al­lei­ne sei, son­dern dass sich ei­ne jun­ge Ba­ro­ness na­mens Ma­ry Vet­s­e­ra bei ihm im Schlaf­zim­mer be­fin­de. Die Da­me sei heim­lich in Mayerling, nie­mand au­ßer ihm und dem Leib­kut­scher wis­se von ih­rer An­we­sen­heit. Graf Ho­y­os ist nun in ei­ner un­an­ge­neh­men Si­tua­ti­on, denn er weiß nichts von die­sem Da­men­be­such. Was soll er nun be­feh­len? Wenn er die Tür ein­schla­gen lässt, oh­ne dass Ge­fahr vor­han­den ist, bringt er den Kron­prin­zen wo­mög­lich in ei­ne pein­li­che Si­tua­ti­on, wenn er plötz­lich in sein Schlaf­ge­mach ein­dringt. Gibt er aber kei­nen Be­fehl, und es stellt sich spä­ter her­aus, dass der Kron­prinz Hil­fe ge­braucht hät­te, wä­re ihm der Zorn des Kai­ser ge­wiss.

In die­sem Mo­ment be­tritt der drit­te Zeu­ge das Par­kett: Prinz Phil­ipp Co­burg, ein wei­te­rer Jagd­gast des Kron­prin­zen. Der Sch­wa­ger Ru­dolfs ist mit dem Früh­zug aus Wien zur Jagd an­ge­reist, hat sein Ge­päck im Ein­gang ab­ge­stellt und sich im fast lee­ren Schloss auf die Su­che nach Per­so­nal ge­macht. Schließ­lich fin­det er vor dem Schlaf­zim­mer des Kron­prin­zen des­sen Kam­mer­die­ner und Graf Ho­y­os in ein auf­ge­reg­tes Ge­spräch ver­tieft. Die bei­den ers­ten Zeu­gen wei­hen nun Prinz Phil­ipp in die selt­sa­me und un­an­ge­neh­me Si­tua­ti­on ein. Es muss nun ge­han­delt wer­den, aber so, dass die bei­den ho­hen Her­ren auf kei­nen Fall Zeu­gen ei­ner pein­li­chen Si­tua­ti­on sein wür­den. Prinz Phil­ipp und Graf Ho­y­os ei­ni­gen sich auf fol­gen­de Vor­gangs­wei­se: Der Kam­mer­die­ner soll die Tür auf­schla­gen und sich ei­nen Über­blick über die Si­tua­ti­on ver­schaf­fen. Über­rascht er den Kron­prin­zen in ei­ner de­li­ka­ten, aber un­ge­fähr­li­chen Si­tua­ti­on, gibt es kei­ne wei­te­re Pein­lich­keit, denn die bei­den Her­ren hät­ten dann nichts ge­se­hen und wür­den sich dis­kret zu­rück­zie­hen.

Auf Be­fehl schlägt Lo­schek nun mit ei­ner Holz­ha­cke die obe­re Tä­fe­lung der Holz­tü­re ein und blickt di­rekt auf das Bett des Kron­prin­zen, das sich in vier Me­ter Ent­fer­nung von der Tür be­fin­det. Der Kam­mer­die­ner sieht den Kron­prin­zen in ein­ge­sun­ke­ner Po­si­ti­on auf dem Bett sit­zend. Ne­ben ihm liegt Ma­ry Vet­s­e­ra. Dass die bei­den tot sind, er­kennt der Kam­mer­die­ner auf den ers­ten Blick. Lo­schek dreht sich um und teilt Prinz Phil­ipp und Graf Ho­y­os – die hin­ter dem Kam­mer­die­ner ste­hen – mit, dass der Kron­prinz und die Ba­ro­ness tot sind. Nun be­ginnt die nächs­te Dis­kus­si­on: Sol­len al­le drei hin­ein­ge­hen, um sich da­von zu über­zeu­gen, dass wirk-

lich je­de Hil­fe zu spät kommt? Oder am bes­ten al­les un­be­rührt las­sen? Wie­der ent­schei­den Ru­dolfs Jagd­gäs­te, den Kam­mer­die­ner vor­zu­schi­cken. Lo-schek greift nun durch das Loch und ent­sperrt die Tü­re von in­nen. Dann be­tritt er den Raum und ver­sucht, sich ein Bild zu ma­chen. Nun folgt ei­ne fa­ta­le Feh­l­ein­schät­zung, die ei­ne Ket­ten­re­ak­ti­on an Fal­sch­mel­dun­gen, De­men­ti und spä­te­rer Skep­sis aus­löst: Kam­mer­die­ner Lo­schek tritt nä­her an das Bett her­an, sieht ei­nen ge­stock­ten Blut­strom aus Ma­ry Vet­s­e­ras Mund lau­fen so­wie ei­ne Blut­la­che vor dem zu­sam­men­ge­sun­ke­nen Kron­prin­zen. Und er zieht nun vor lau­ter Auf­re­gung die fal­schen Schlüs­se. Lo­schek tritt zu­rück zur Tür und be­rich­tet den bei­den Her­ren, dass bei Kron­prinz Ru­dolf und Ma­ry Vet­s­e­ra wohl ei­ne Ver­gif­tung durch Strych­nin vor­lie­ge, die Blut­la­che und der Blut­strom wie­sen dar­auf hin.

Prinz Co­burg und Graf Ho­y­os be­ge­hen nun ei­nen schwe­ren Feh­ler: Oh­ne sich selbst von der Si­tua­ti­on zu über­zeu­gen, sprich oh­ne selbst in das Schlaf­zim­mer zu tre­ten und die To­ten zu in­spi­zie­ren, über­neh­men sie die Ver­mu­tung des Kam­mer­die­ners und set­zen so – un­ab­sicht­lich – ei­ne fal­sche To­des­ur­sa­che in die Welt. Die Fol­gen die­ser ers­ten Fal­sch­mel­dung wer­den spä­ter den Wie­ner Hof um sei­ne Glaub­wür­dig­keit brin­gen. Denn je­de spä­te­re Rich­tig­stel­lung und al­le Ver­su­che, durch Be­kannt­ga­be ei­ner an­de­ren To­des­ur­sa­che das Ge­re­de und die Ge­rüch­te zum Ver­stum­men zu brin­gen, füh­ren nur da­zu, dass das Miss­trau­en ge­gen die In­for­ma­ti­ons­po­li­tik des Kai­ser­ho­fes nur noch grö­ßer wird.

Nun geht al­les blitz­schnell, zu schnell, wie spä­te­re Kom­pli­ka­tio­nen be­wei­sen. Prinz Co­burg, so wird ver­ein­bart, bleibt vor Ort und be­wacht das Zim­mer. Lo­schek soll mit dem Schloss­wart das Ge­bäu­de ab­rie­geln. Graf Ho­y­os soll nach Wien ei­len und den Kai­ser über die Tra­gö­di­en in­for­mie­ren. Der Graf fährt zum Bahn­hof Ba­den. Dort setzt Ho­y­os mit dem Hin­weis, dass er in al­ler­höchs­tem Be­fehl hand­le, durch, dass der Eil­zug aus Triest, der in Ba­den kei­ne Pas­sa­gie­re auf­nimmt, ste­hen bleibt

und ihn mit­nimmt. Nun be­geht Ho­y­os in sei­ner Auf­re­gung ei­nen ka­pi­ta­len Feh­ler, der den kai­ser­li­chen Hof von An­fang an in ei­ne De­fen­siv­po­si­ti­on setzt, aus der er nie wie­der her­aus­kom­men soll­te: Der Graf macht dem Bahn­hofs­vor­stand ge­gen­über ei­ne An­deu­tung, dass der ös­ter­rei­chi­sche Kron­prinz zu To­de ge­kom­men sei. Der Bahn­hofs­vor­stand te­le­gra­fiert die­se Nach­richt so­fort dem Be­sit­zer der pri­va­ten Süd­bahn-ge­sell­schaft, Ba­ron Al­bert Roth­schild, der in Di­plo­ma­ten­krei­sen bes­tens ver­netzt ist. So kommt es, dass der deut­sche Bot­schaf­ter in Wien, Prinz Reuss, die Mel­dung über den Tod des Kron­prin­zen in­tern be­reits ver­mel­den kann, be­vor der Wie­ner Hof über­haupt weiß, dass der Thron­fol­ger tot ist. War­um der Bahn­hofs­vor­stand al­ler­dings das Wort „er­schos­sen“te­le­gra­fier­te, ob­wohl Graf Ho­y­os zu die­sem Zeit­punkt nach­weis­lich nicht über die wah­re To­des­ur­sa­che Be­scheid wuss­te, son­dern im Ge­gen­teil, in Wien die Gift­tod-ver­si­on wei­ter­gab, ist ei­nes der vie­len un­ge­lös­ten Rät­sel in die­sem Kri­mi­nal­fall.

In der Hof­burg an­ge­langt, eilt Graf Ho­y­os zu Ge­ne­ral­ad­ju­tant Edu­ard Paar, dem engs­ten Mit­ar­bei­ter Kai­ser Franz Jo­sephs, bit­tet ihn, dem Kai­ser die Nach­richt, dass der Kron­prinz ver­gif­tet wur­de, zu über­brin­gen. Mit die­ser ers­ten fal­schen Mel­dung an den Wie­ner Hof be­ginnt ein Do­mi­no­ef­fekt an Fehl­in­for­ma­tio­nen. Kai­ser Franz Jo­sephs Ge­ne­ral­ad­ju­tant sieht sich au­ßer­stan­de, die To­des­mel­dung di­rekt an den Kai­ser wei­ter­zu­ge­ben. „Das kann ich un- mög­lich, so et­was kann nur Ih­re Ma­jes­tät sa­gen!“Man be­schließt nun, dass nur die Kai­se­rin in der La­ge ist, dem Kai­ser solch ei­ne Nach­richt zu über­brin­gen.

Eli­sa­beths Oberst­hof­meis­ter – der eben­falls hin­zu­ge­zo­gen wur­de, in­for­miert die Kai­sern über das Ein­tref­fen Graf Ho­y­os’ und sei­ner Nach­richt. Als Eli­sa­beths Ver­trau­te Ida Fe­renc­zy nach we­ni­gen Mi­nu­ten in das Ap­par­te­ment der Kai­se­rin tritt, fin­det sie Eli­sa­beth auf­ge­löst schluch­zend vor. Plötz­lich hö­ren die bei­den Frau­en, dass der Kai­ser un­ter­wegs

ist, um sei­ner Frau ei­nen Be­such ab­zu­stat­ten. Die Kai­se­rin wischt sich die Trä­nen fort und weist ih­re Um­ge­bung an, den Kai­ser für kur­ze Zeit zu­rück­zu­hal­ten, bis sie sich ge­fan­gen hat. Über die Art und Wei­se, wie die Kai­se­rin ih­rem Ehe­mann den Tod des ein­zi­gen Soh­nes mit­ge­teilt hat, ist nichts be­kannt.

Kurz nach­dem der Kai­ser mit ge­senk­tem Haupt das Ap­par­te­ment sei­ner Frau ver­las­sen hat, dringt ei­ne an­de­re ver­zwei­fel­te Mut­ter bis zur Kai­se­rin vor. Es ist He­le­ne Vet­s­e­ra, die Mut­ter des zwei­ten Mayerling-op­fers, die seit zwei Ta­gen auf der Su­che nach ih­rem Kind ist. In ih­rer Ver­zweif­lung hat sie sich bis ins Vor­zim­mer der Ap­par­te­ments der Kai­se­rin durch­ge­schla­gen. Ba­ro­nin He­le­ne Vet­s­e­ra ver­sucht seit 48 St­un­den In­for­ma­tio­nen über ihr Kind zu­be­kom­men und war so­gar schon beim Mi­nis­ter­prä­si­den­ten. Die höchs­ten Stel­len ha­ben Ma­rys Mut­ter bei der Su­che nach ih­rer Toch­ter im Stich ge­las­sen, ob­wohl die Ba­ro­nin deut­lich ge­sagt hat­te, dass sie ih­re Toch­ter beim Kron­prin­zen ver­mu­tet. Eli­sa­beth gibt Ba­ro­nin Vet­s­e­ra je­ne fal­sche In­for­ma­ti­on wei­ter, die sie selbst be­kom­men hat: Dass Ma­ry Ru­dolf ver­gif­tet hat. „Mein un­glück­li­ches Kind, was hat sie ge­tan?“, schluchzt die Mut­ter und wirft sich der Kai­se­rin zu Fü­ßen. Eli­sa­beth ent­lässt die in Trä­nen auf­ge­lös­te Ba­ro­nin mit den Wor­ten: „Und jetzt mer­ken Sie sich, dass Ru­dolf an Herz­schlag ge­stor­ben ist!“Of­fen­bar ha­ben sich der Hof und das Kai­ser­paar be­reits zu die­sem Zeit­punkt als of­fi­zi­el­le To­des­ur­sa­che auf „Herz­schlag“ge­ei­nigt, was we­ni­ger pein­lich er­schien als „Ver­gif­tung durch ei­ne Ge­lieb­te“. Doch nicht ein­mal die kai­ser­li­chen El­tern ha­ben ei­ne Ah­nung von den wah­ren To­des­um­stän­den. In der Zwi­schen­zeit ha­ben sich der kai­ser­li­che Leib­arzt und Hof­be­am­te auf den Weg nach Mayerling ge­macht, um den to­ten Kron­prin­zen nach Wien zu über­füh­ren.

Ei­ne Re­kon­struk­ti­on der ers­ten An­sicht , die sich den Zeu­gen durch die ein­ge­schla­ge­ne Tür des Schlaf­zim­mers ge­bo­ten hat: Der Kron­prinz wur­de in ein­ge­sun­ke­ner, sit­zen­der Hal­tung auf­ge­fun­den, Ma­ry Vet­s­e­ra lag aus­ge­streckt ne­ben ihm.

In die­sem schma­len Bett wur­den die Lei­chen von K ron­prinz Ru­dolf und Ma­ry Vet­s­e­ra auf­ge­fun­den.

ZEU­GE PRINZ PHIL­IPP CO­BURG: Der­sch­wa­ger­desk ron­prin­zen­traf­kurz nach achtuhr­mor­gen­svon­der­bah­nin Schloss Mayerling ein.

ZEU­GE GRAF JO­SEF HO­Y­OS: Der Jagd­freund wur­de vom K am­mer­die­ner in­for­miert, das­saus­dem­schlaf­zim­mer kein Le­bens­zei­chen dringt.

ZEU­GE KAM­MER­DIE­NER JO­HANN LO­SCHEK: klopf­te drei­ßig Mi­nu­ten ver­zwei­felt an die Tür des Schlaf­zim­mers be­vor er den Gra­fen zu Hil­fe rief.

Ei­nes der letz­ten Fo­tos von Kron­prinz Ru­dolf. Die­sen Jag­dan­zug soll er bei sei­ner An­kunft in Mayerling ge­tra­gen ha­ben.

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