TO­DES­UR­SA­CHE?

Geschichte - - TODESURSACHE? -

Der plötz­li­che Tod des Kron­prin­zen heizt die Ge­rüch­te an. Starb er an ei­ner Ver­gif­tung, an Herz­schlag oder durch ei­ne Schuss­ver­let­zung? Kai­ser Franz Jo­seph er­fährt als Letz­ter die wah­ren To­des­um­stän­de.

Esist zwölf Uhr Mit­tag, als der kai­ser­li­che Leib­arzt Pro­fes­sor Her­mann von Wi­der­ho­fer das Zim­mer mit den To­ten in Schloss Mayerling be­tritt. Er lässt als ers­tes die im­mer noch ver­schlos­se­nen Fens­ter öff­nen und sieht im Ta­ges­licht die To­ten auf dem Bett: Der Kron­prinz ist in halb­sit­zen­der Stel­lung ein­ge­sun­ken, Ma­ry Vet­s­e­ra aus­ge­streckt. Auf dem Bo­den liegt ein Re­vol­ver, auf dem Nacht­tisch steht ein Glas Ko­gnak. Der Arzt er­kennt so­fort, dass sich der Kron­prinz er­schos­sen hat, aber er un­ter­lässt es, die Ver­gif­tungs­ver­si­on au­gen­blick­lich rich­tig­zu­stel­len – ein wei­te­rer schwe­rer Feh­ler, der eben­falls ei­nen Keim für spä­te­re Ver­schwö­rungs­theo­ri­en legt. Wi­der­ho­fer ist mit ei­ner mehr­köp­fi­gen Ab­ord­nung von ho­hen Be­am­ten des Wie­ner Ho­fes in Mayerling ein­ge­trof­fen. Einst­wei­len gilt es nur, das Nö­tigs­te zu er­le­di­gen: den Ab­trans­port der Lei­che des Kron­prin­zen und das Ver­sie­geln des Tat­or­tes.

Am Nach­mit­tag ist das Schloss be­reits von zahl­rei­chen Neu­gie­ri­gen um­ge­ben. Die Ge­rüch­te­kü­che bro­del­te mitt­ler­wei­le der­art stark, dass es für die Ver­ant­wort­li­chen des Wie­ner Ho­fes zu ei­ner heik­len Si­tua­ti­on kam: In Ba­den hat­ten sich mitt­ler­wei­le Ge­rüch­te ver­brei­tet, dass der Kron­prinz auf der Jagd er­schos­sen wor­den sei. Um die­sen Ge­rüch­ten nach­zu­ge­hen, hat­te das Be­zirks­ge­richt ei­nen Ad­junk­ten nach Schloss Mayerling be­ge­ben, um nach­zu­fra­gen, ob ei­ne In­ter­ven­ti­on des Ge­rich­tes nö­tig sei. Als der Ge­richt­s­as­sis­tent an­kommt, wird er von ei­nem Hof­wür­den­trä­ger gleich wie­der hin­aus­kom­pli­men­tiert: „Aus­ge­schlos­sen, voll­kom­men aus­ge­schlos­sen! Ein An­lass zum Ein­schrei­ten des Straf­ge­richts liegt nicht vor!“Un­ter­su­chun­gen durch ein un­ab­hän­gi­ges Ge­richt sind das Letz­te, was der Hof jetzt brau­chen kann. Be­reits am nächs­ten Tag wird im Be­zirks­ge­richt Ba­den die Ein­stel­lung wei­te­rer Vo­r­er­he­bun­gen an­ge­ord­net.

Burg­haupt­mann Fer­di­nand Kir­sch­ner, ei­ner der Ab­ge­sand­ten des Ho­fes, hat je­nen Me­talls­arg aus der Hof­burg mit­ge­bracht, der dort für plötz­li­che To­des­fäl­le im Kai­ser­haus be­reit­steht. In die­sen Sarg wird der Leich­nam des Kron­prin­zen ge­bet­tet und mit ei­nem Lei­chen­wa­gen zum Bahn­hof Ba­den ge­führt. Dort war­tet be­reits ein Son­der­zug, er be­steht aus ei­nem Per­so­nen­wa­gen und zwei Gü­ter­wä­gen. Der ers­te Gü­ter­wa­gen ist schwarz dra­piert, in die­sen wird der Sarg ge­ho­ben. In den zwei­ten Wa­gen wer­den die Bal­len blut­ge­tränk­ter Bett­wä­sche hin­ein­ge­wor­fen.

Nach nach­dem der to­te Kron­prinz ab­trans­por­tiert wur­de, wird

das Jagdschloss ver­sperrt, Le­dig­lich Schloss­wär­ter Alois Zwer­ger bleibt als Ein­zi­ger zu­rück, um den Ab­ord­nun­gen des Wie­ner Ho­fes zu öff­nen. Kai­ser­li­che Agen­ten rie­geln al­le Zu­fahrts­we­ge ab und bil­den ei­nen Cor­don rund um das Schloss. Die Neu­gie­ri­gen, die be­reits in Scha­ren ein­ge­trof­fen sind, sol­len nicht er­fah­ren, was im Schloss vor sich ge­gan­gen ist.

Nach Mit­ter­nacht kommt der Son­der­zug auf dem Wie­ner Süd­bahn­hof an. In ei­nem schwar­zen Four­gon wird Ru­dolfs Lei­che in die Hof­burg ge­bracht. Dort wird sie in sein Schlaf­zim­mer ge­legt. Es ist mitt­ler­wei­le zwei Uhr Früh – die kai­ser­li­chen El­tern wis­sen im­mer noch nicht, wie ihr Sohn zu To­de ge­kom­men ist.

Erst am nächs­ten Mor­gen, dem 31. Ok­to­ber, er­fährt der Kai­ser die Wahr­heit über die nä­he­ren Um­stän­de des To­des sei­nes Soh­nes. Um sechs Uhr Früh lässt der Kai­ser Dr. Wi­der­ho­fer kom­men, um al­le De­tails zu er­fah­ren. Über das fol­gen­de Ge­spräch exis­tie­ren Ab­schrif­ten aus dem Ta­ge­buch von Ru­dolfs Schwes­ter Ma­rie Va­le­rie. Sie sind ein er­schüt­tern­des Zeug­nis dar­über, wie ei­ne feh­len­de Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den ein­zel­nen Hof­stel­len und Ver­ant­wort­li­chen den trau­ern­den Va­ter in ei­ne un­mög­li­che Si­tua­ti­on brin­gen: Der Kai­ser, der die gan­ze Nacht war­ten muss­te, bis er Nä­he­res zum Gift­mord sei­nes Soh­nes er­fährt, eilt dem Leib­arzt ent­ge­gen und bit­tet ihn: „Sa­gen Sie mir nur al­les, ich will al­les ge­nau wis­sen.“Der Arzt, nicht ah­nend, dass der Kai­ser nicht über den wah­ren Ta­ther­gang in­for­miert ist, ver­sucht den Va­ter zu trös­ten. „Die­se Ver­si­che­rung kann ich Eu­rer Ma­jes­tät ge­ben, dass er nicht ei­nen Au­gen­blick ge­lit­ten hat, die Ku­gel ist di­rekt in die Schlä­fe ge­drun­gen.“Der Kai­ser fährt ihn dar­auf­hin ver­dutzt an. „Was re­den Sie denn von ei­ner Ku­gel?“Dr. Wi­der­ho­fer be­merkt im­mer noch nicht, dass der Kai­ser kei­ne Ah­nung hat, was wirk­lich

pas­siert ist, und fährt fort: „Ja, Ma­jes­tät, die Ku­gel, wir ha­ben sie ja ge­fun­den – die Ku­gel, mit der er sich er­schos­sen hat.“Franz Jo­seph ist nun völ­lig fas­sungs­los und fragt: „Er? Er hat sich er­schos­sen? Das ist nicht wahr, sie hat ihn doch ver­gif­tet, der Ru­dolf hat sich nicht er­schos­sen, was Sie da sa­gen, müs­sen Sie auch be­wei­sen kön­nen“. Nun erst er­kennt Dr. Wi­der­ho­fer, dass der Kai­ser als Ein­zi­ger bei Hof noch nicht weiß, dass sein Sohn nicht ver­gif­tet wur­de, son­dern sich selbst ge­tö­tet hat. Der Arzt, der dem Ta­ge­buch nach „er­schüt­tert von der Grö­ße des Schmer­zes“des Va­ter ist, muss dem Kai­ser nun über al­les ge­nau be­rich­ten: Wie Ru­dolf auf­ge­fun­den wur­de, über die Art des Schus­ses und über den ge­fun­de­nen Hand­spie­gel, den Ru­dolf zur grö­ße­ren Treff­si­cher­heit ver­wen­det hat und der jeg­li­chen Zwei­fel an ei­nem Selbst­mord aus­schließt. Und der Kai­ser er­fährt nun auch al­le Ein­zel­hei­ten zu Ma­ry Vet­s­e­ra

und ih­ren Ver­let­zun­gen.

Dar­auf­hin bricht der Kai­ser zu­sam­men und schluchzt hem­mungs­los. Nicht nur, dass sein ein­zi­ger Sohn tot ist, er hat nun auch er­fah­ren, dass er nicht Op­fer ei­nes Mor­des ge­wor­den, son­dern statt­des­sen zu­erst sei­ne Ge­lieb­te und dann sich selbst er­schlos­sen hat. Am Vor­mit­tag er­scheint der Kai­ser vor Ru­dolfs Bah­re und ver­harrt dort in stum­mer Trau­er. Dann holt die Rea­li­tät den trau­ern­den Va­ter ein. Als gläu­bi­ger und prak­ti­zie­ren­der Ka­tho­lik und, noch viel wich­ti­ger, als ka­tho­li­scher Herr­scher müss­te er sich nun ei­gent­lich mit der Tat­sa­che aus­ein­an­der­set­zen, dass sein Sohn kein kirch­li­ches Be­gräb­nis er­hal­ten kann. Es gibt aber ei­ne Mög­lich­keit für ein kirch­li­ches Be­gräb­nis: wenn man die Er­geb­nis­se der für den Abend an­ge­setz­ten Ob­duk­ti­on et­was elas­ti­scher for­mu­liert. Und ge­nau das hat sein Ver­trau­ens­arzt Dr. Wi­der­ho­fer ge­tan.

Um neun Uhr Abend des 31. Jän­ner be­gin­nen zwei Vor­stän­de der me­di­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät un­ter As­sis­tenz des kai­ser­li­chen Ver­trau­ens­arz­tes die Ob­duk­ti­on von Ru­dolfs Leich­nam. Die Er­kennt­nis­se dar­aus wer­den schrift­lich zu­sam­men­ge­fasst, dem Kai­ser per­sön­lich über­ge­ben und da­nach ver­sie­gelt im Oberst­hof­meis­ter­amt auf­be­wahrt. Der Ori­gi­nal­be­fund ist bis heu­te ver­schol­len. Die wich­tigs­ten Er­kennt­nis­se für den Wie­ner Hof wa­ren je­ne „pa­tho­lo­gi­schen Be­fun­de, wel­che er­fah­rungs­ge­mäß mit ab­nor­men Geis­tes- zu­stän­den ein­her­ge­hen“. Das war der Frei­brief für das kirch­li­che Be­gräb­nis.

Das ei­ne Pro­blem ist ge­löst, nun kommt ein wei­te­res: Die Ge­rüch­te um den mys­te­riö­sen Tod des Kron­prin­zen wer­den im­mer un­an­ge­neh­mer. Ru­dolf war äu­ßerst be­liebt im Volk, nun will man wis­sen, wie der Kron­prinz wirk­lich ums Le­ben ge­kom­men ist. We­gen der de­sas­trö­sen In­for­ma­ti­ons­po­li­tik des Ho­fes glaubt die Be­völ­ke­rung – völ­lig zu Recht – dass hier et­was ver­tuscht wer­den soll, nur weiß noch nie­mand, was es ge­nau ist, das der Hof nicht preis­ge­ben will.

Nun über­schla­gen sich die Er­eig­nis­se, und der Hof be­geht – aus Über­for­de­rung, Zeit­druck und man­geln­der Über­prü­fung – ei­nen Feh­ler nach dem an­de­ren. Wäh­rend in der Öf­fent­lich­keit und auch bei Hof noch die Ge­rüch­te über ei­ne Ver­gif­tung des Kron­prin­zen kur­sie­ren, und die ers­ten Zei­tun­gen über Herz­schlag als To­des­ur­sa­che schrei­ben, wird am Nach­mit­tag im ers­ten Ex­tra­blatt der amt­li­chen „Wie­ner Zei­tung“nun plötz­lich Schlag­an­fall als To­des­ur­sa­che an­ge­ge­ben. Wie­der ei­ne Fal­sch­mel­dung – aber wie kommt es zu die­ser? Und selbst wenn man da­von aus­geht, dass die To­des­ur­sa­che Herz­schlag dem Hof ak­zep­ta­bler er­schien als die Ver­si­on Ver­gif­tung durch ei­ne Ge­lieb­te, wie konn­te sich auch noch ei­ne drit­te, die Schlag­an­fal­lVer­si­on ein­schlei­chen?

Die­se drit­te To­des­ver­si­on ist nach­weis­lich dem k. k. Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Edu­ard Taaf­fe zu­zu­schrei­ben und ent­puppt sich bei ge­nau­er Be­trach­tung als ein­fa­cher Feh­ler, der so­gar im Ze­re­mo­ni­ell-pro­to­koll des Oberst­hof­meis­ter­am­tes, in dem al­le ta­ges­ak­tu­el­len Ver­öf­fent­li­chun­gen ein­ge­tra­gen wer­den, ver­merkt ist: „Lei­der war die im amt­li­chen Tei­le an­ge­ge­be­ne To­des­ur­sa­che nicht die rich­ti­ge.“Zur an sich schon schwie­ri­gen Si­tua­ti­on kommt al­so noch ei­ne gro­ße Por­ti­on Schlam­pe­rei, die der Ge­rüch­te­kü­che wei­te­re Nah­rung lie­fert. Au-

ßer­dem be­rich­ten be­reits die ers­ten Zei­tun­gen über ei­ne Schuss­ver­let­zung als mög­li­che To­des­ur­sa­che. Man sieht, dass be­reits in den ers­ten 24 St­un­den nach dem Tod des Kron­prin­zen Be­stand­tei­le der spä­te­ren Mayerling-le­gen­de auf­schei­nen.

Die Be­völ­ke­rung war be­reits bei der ers­ten To­des­mel­dung skep­tisch, nun wird sie aber un­ru­hig. Der 30-jäh­ri­ge Kron­prinz, von dem kei­ne schwe­ren Er­kran­kun­gen be­kannt sind, soll an ei­nem Herz­schlag ge­stor­ben sein? We­ni­ge St­un­den spä­ter war es dann doch ein Schlag­an­fall? Der Hof ver­füg­te über die bes­ten Ärz­te, al­les Ko­ry­phä­en ih­rer Zunft, und dann un­ter­lau­fen sol­che Feh­ler bei der Dia­gno­se? Und wie­so wird plötz­lich von ei­ner Schuss­ver­let­zung ge­spro­chen? Weil nie­mand mehr an ei­ne na­tür­li­che To­des­ur­sa­che glau­ben will, vor al­lem weil im­mer ab­stru­se­re Ver­sio­nen zir­ku­lie­ren, drän­gen die Be­ra­ter des Kai­sers, die Wahr­heit zu ver­öf­fent­li­chen – zu­min­dest ei­nen Teil der Wahr­heit.

In der „Wie­ner Zei­tung“vom 2. Fe­bru­ar 1889 wird ein Aus­zug des Ob­duk­ti­ons­be­rich­tes (nicht je­doch der voll­stän­di­ge Be­richt!) ver­öf­fent­licht, vor al­lem je­ne Pas­sa­ge, die von den ab­nor­men Geis­tes­zu­stän­den des ver­stor­be­nen Kron­prin­zen spricht. Soll­te der Hof ge­dacht ha­ben, dass mit die­ser Ver­öf­fent­li­chung Ru­he ein­kehrt, so hat­te er sich gründ­lich ge­täuscht. Denn nach der Ver­öf­fent­li­chung ei­nes Gut­ach­tens, das den Kron­prin­zen post­hum zum Geis­tes­ge­stör­ten er­klärt hat, bre­chen end­gül­tig al­le Däm­me.

Es folgt ein Pro­test­sturm in der Be­völ­ke­rung und den Me­di­en. Und trotz der stren­gen Zen­sur stel­len Zei­tun­gen äu­ßerst kri­ti­sche Fra­gen und grei­fen die Me­di­zi­ner, die die­sen Be­richt er­stellt ha­ben, scharf an. Selbst dy­nas­tie­treue Blät­ter for­mu­lie­ren scharf, dass ab­so­lut nie­mand glau­ben kann, dass der Kron­prinz geis­tes­ge­stört war.

Drei Ta­ge spä­ter, am 5. Fe­bru­ar 1889 fin­det das Be­gräb­nis statt. Zehn­tau­sen­de Men­schen säu­men sei­nen letz­ten Weg. De­tail­liert be­rich­ten die Zei­tun­gen über das pom­pö­se Be­gräb­nis nach habs­bur­gi­schem Ri­tus. Nur über ei­nes schrei­ben – zu­min­dest die ös­ter­rei­chi­schen – Zei­tun­gen bis zum En­de der Mon­ar­chie im Jahr 1918 nichts: Was mit der zwei­ten Lei­che von Mayerling pas­siert ist.

Bei der zwei­ten, der öf­fent­li­chen Auf­bah­rung, war der Kopf­ver­band des Kron­prin­zen durch ei­ne Wachs­mo­del­la­ge sei­ner Stirn­par­tie er­setzt.

Um zwei Uhr Früh kam die Lei­che des Kron­prin­zen in der Hof­burg an.

Lu­i­gi Galim­ber­ti, päpst­li­cher Nun­ti­us in Wien

Hof­pfar­rer

Dr. Lau­renz May­er

Papst Leo XIII. war über die wah­ren To­des­ums­ten­de des ös­ter­rei­chi­schen Kron­prin­zen in­for­miert. Das kirch­li­che Be­greb­nis wur­de in Wien be­schlos­sen und vom Va­ti­kan nacht­re­g­lich zur Kennt­nis ge­nom­men.

Oben: Die Ka­pu­zi­ner­mön­che brin­gen den Sarg in die Gruft. Un­ten: Ein Schnapp­schuss zeigt, wie der Sarg des Kron­prin­zen in die­sem Mo­ment in die Ka­pu­zi­ner­gruft ge­tra­gen wird. Als Zei­chen ih­rer Ehr­furcht er­wei­sen al­le mit ent­blöß­tem Haupt dem Kron­prin­zen die letz­te Eh­re. Wien, am 5. Fe­bru­ar 1889.

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