„ORF glaubt man nicht ein­mal Uhr­zeit“

Stra­che wet­tert in Ascher­mitt­woch­re­de

Heute - Oberösterreich Ausgabe - - Politik Heute -

Es war sei­ne zwölf­te Ascher­mitt­woch­re­de, die ers­te als Vi­ze­kanz­ler. 2.000 Fans ges­tern Abend in Ried (OÖ): Blas­mu­sik, He­ring­kä­se, Bier – und Heinz-Chris­ti­an Stra­che (FPÖ) schenk­te ein, vor al­lem dem ORF.

Ne­ben Lob für die Re­gie­rung („trägt tief­blaue Hand­schrift), blaue Mi­nis­ter („Kn­eissl spricht sie­ben Spra­che flie­ßend“), ei­ner Spit­ze ge­gen die Grü­nen („nicht mehr im Par­la­ment – am Wahl­tag sind Ge­burts­tag, Os­tern und Weih­nach­ten zu­sam­men­ge­fal­len“) und Me­di­en („unseren täg­li­chen An­ti-FPÖ-Ar­ti­kel gib uns heu­te“) ist vor al­lem der Kü­nigl­berg An­griffs­ziel Nr. 1.

„Rot­funk“, „nie­der­träch­tig“, dem ORF „glaubt man ja nicht ein­mal mehr die Uhr­zeit sa­gen vie­le Leu­te“, wet­tert Stra­che (wie schon zu­vor sein OÖ-Chef Man­fred Haim­buch­ner). Dann ruft er ins Pu­bli­kum: „Wollt ihr da­für Zwangs­ge­büh­ren zahlen?“. „Nein“, schallt es zu­rück. Die GISAb­schaf­fung nennt er ei­nes sei­ner „gro­ßen Zie­le“. Na dann Prost!

Stra­che, OÖ-FPÖChef Haim­buch­ner

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