„Je grö­ßer die Hoch­zeit, des­to schnel­ler die Schei­dung!“

Heute - Oberösterreich Ausgabe - - ÖsterreichHeute - Ma­ria Dor­ner

Was macht ei­ne Schei­dungs­an­wäl­tin in ih­rer Frei­zeit? Eh klar, ei­nen Be­zie­hungs­ratge­ber schrei­ben. Tau­sen­de St­un­den hat Ines Daun die ge­schei­ter­ten Lo­ve­sto­rys ih­rer Kli­en­ten se­ziert – den An­fang vom En­de wähnt sie be­reits in der Hei­rat selbst:

„Im Fa­mi­li­en­recht gibt es ei­nen ganz bö­sen Spruch, der lau­tet: ,Je grö­ßer die Hoch­zeit, des­to schnel­ler die Schei­dung.‘ For­scher ha­ben fest­ge­stellt, dass Ehen län­ger hal­ten, wenn die Hoch­zeit güns­tig war“, schreibt sie in ih­rem Buch „Lie­ber lan­ge lie­ben“(Eden Books, 17 Eu­ro). Ihr Tipp: „An­statt Tau­sen­de Eu­ro zu ver­pras­sen (…), soll­te das Braut­paar das Geld lie­ber für sich nut­zen.“Be­son­ders hei­ßes Ei­sen: der Sex! „Wer im Bett liegt, sagt an! Das heißt: Die Frau, die den Mann se­xu­ell an der An­gel hat, hat die Macht“– und im Worst Ca­se ist das dann ir­gend­wann eben lei­der die Neue.

So warnt Daun vor der All­tags­fal­le: „Das Bett ge­hört Mann und Frau.“Kin­der ha­ben (Aus­nah­men aus­ge­nom­men) nichts dar­in ver­lo­ren. „Das­sel­be gilt für Hund, Kat­ze oder Meer­schwein­chen.“Auch ganz wich­tig: der Ehe­ver­trag: „Hier zeigt ga­ran­tiert je­der sein wah­res Ge­sicht.“Und das soll der Lie­be ja zu­träg­lich sein

Schei­dungs­pro­fi Daun ret­tet Ehen.

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