Ihr Ur­laubs-Flug war stun­den­lang ver­spä­tet? Das sind im Ernst­fall Ih­re Rech­te

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3.000 Ur­lau­ber wand­ten sich heu­er an den Kon­su­men­ten­schutz der Ar­bei­ter­kam­mer OÖ. Grund: Är­ger im Ur­laub. Die Zahl je­ner, die zum Kon­su­men­ten­schutz der Ar­bei­ter­kam­mer kom­men, hat um 35 Pro­zent zu­ge­nom­men. 71 Per­so­nen er­hiel­ten heu­er schon Ent­schä­di­gun­gen von durch­schnitt­lich 320 Eu­ro. Bei ei­ner Ur­lau­be­rin wur­de ei­ne An­rei­se von sechs St­un­den zu ei­nem 30-St­un­den-Ma­ra­thon. Vie­le wis­sen nicht, dass Ur­lau­ber vie­le Rech­te ha­ben:

Ab zwei St­un­den Ver­spä­tung muss die Flug­li­nie Es­sen, Trin­ken, Te­le­fon­ge­sprä­che be­zah­len. Wenn der Flug so viel ver­spä­tet ist, kann ei­ne Aus­gleichs­ent­schä­di­gung ge­gen­über der aus­füh­ren­den Flug­li­nie gel­tend ge­macht wer­den. Vor­aus­set­zung: Der Flug kam aus der EU oder von ei­ner EU-Flug­li­nie.

Ab fünf St­un­den

Ver­spä­tung kön­nen die gan­zen Ti­cket­kos­ten ver­langt wer­den.

Wenn die Ver­spä­tung da­zu führt, dass Sie sich ein Ho­tel neh­men müs­sen, muss die Un­ter­brin­gung or­ga­ni­siert wer­den

Wer lan­ge auf ei­nen Flug war­tet, kann Geld for­dern.

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