42 fi­xe Pol­ler statt Kanz­ler­amt-Mau­er

Ent­schei­dung ge­fal­len Kos­ten: 488.000 Eu­ro Am 26.10. fer­tig –

Heute - Wien Ausgabe - - Vorderseite - von Uta Hauft

Gu­te zwei St­un­den dis­ku­tier­ten Ver­tre­ter von Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft und Bau­fir­ma Porr so­wie Be­am­te des Kanz­ler­amts, der Hof­burg, des In­nen­mi­nis­te­ri­ums und der Stadt Wi­en am Mitt­woch über ei­ne Al­ter­na­ti­ve für den ge­schei­ter­ten Mau­er­bau vor den Re­gie­rungs­ge­bäu­den. Nun ist klar: 42 fi­xe Pol­ler wer­den Kanz­ler­amt, Hof­burg und Mi­nis­te­ri­um künf­tig schüt­zen. Ur­sprüng­lich wa­ren 21 Pol­ler ge­plant, da­zu zwei ins­ge­samt 67 Me­ter lan­ge Mau­ern. Die Er­rich­tung der An­ti-Ter­rorMaß­nah­me be­ginnt heu­te und soll 488.000 Eu­ro kos­ten. Für die ur­sprüng­li­che Mau­er-Pol­ler-Va­ri­an­te wa­ren 325.000 Eu­ro ver­an­schlagt. Sie war ge­schei­tert, nach­dem die Sym­bo­lik ei­ner (80 Zen- ti­me­ter ho­hen) Mau­er vor Re­gie­rungs­ge­bäu­den kri­ti­siert wor­den war. Das Kanz­ler­amt stopp­te al­les. Nun sol­len die 42 Pol­ler bis zum Tag der of­fe­nen Tür im Kanz­ler­amt, der tra­di­tio­nell am Na­tio­nal­fei­er­tag im Ok­to­ber statt­fin­det, fer­tig er­rich­tet sein. In­zwi­schen hat sich in der Cau­sa auch der Rech­nungs­hof ein­ge­schal­tet: Er will Kos­ten und Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Rah­men der Pla­nun­gen un­ter­su­chen. Das Kanz­ler­amt be­grüßt das. Schließ­lich wür­de dann auch of­fen­bar, wel­che Rol­le das (VP-ge­führ­te) In­nen­mi­nis­te­ri­um ge­spielt ha­be

Ab heu­te wird vorm Kanz­ler­amt ge­baut.

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