„Wahl­pla­kat“mit to­tem Flücht­ling

Heute - Wien Ausgabe - - WeltHeute -

S ati­re darf al­les, aber auch das? „Die Par­tei“pla­ka­tier­te vor der deut­schen Bun­des­tags­wahl das Fo­to des to­ten Ay­lan (3), der auf sei­ner Flucht ge­stor­ben war. Ziel: das Flücht­lings­dra­ma zu the­ma­ti­sie­ren. „Für ei­nen Strand, an dem wir gut und ger­ne lie­gen“steht über dem herz­zer­rei­ßen­den Fo­to, das 2015 um die Welt ging: Es zeigt die Lei­che ei­nes sy­ri­schen Flücht­lings­kinds, die in der Tür­kei an­ge­schwemmt wur­de. Der Slo­gan spielt auf den Wahl­kampf­spruch von An­ge­la Mer­kel an: „Für ein Land, in dem wie gut und ger­ne le­ben.“„Par­tei“- Chef Mar­tin Son­ne­born ver­steht die rie­si­ge Em­pö­rung nicht: „ Die Kri­tik, die uns ent­ge­gen­ge­bracht wird, bit­te ich, ans Kanz­ler­amt zu adres­sie­ren.“

Mar­tin Son­ne­born

Em­pö­rung über die­ses Pla­kat

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