Aus­wär­ti­ge Be­rufs­aus­bil­dung Wo­an­ders als zu Hau­se ler­nen

Heute - Wien Ausgabe - - ÖsterreichHeute - Al­f­red Fal­ler

Vie­le Kin­der und Ju­gend­li­che ent­schei­den sich, ei­ne Aus­bil­dung in An­spruch zu neh­men, die nicht im Hei­mat­ort oder in des­sen Ein­zugs­be­reich (Um­kreis von 80 km bei Schü­lern bzw. 25 km bei Lehr­lin­gen) an­ge­bo­ten wird. Die aus­wär­ti­ge Be­rufs­aus­bil­dung ver­ur­sacht Mehr­kos­ten (z. B. Wohn­mög­lich­keit am Stu­di­en­ort), die man steu­er­lich im Rah­men ei­nes mo­nat­li­chen Pau­schal­be­trags in Hö­he von 110 Eu­ro als au­ßer­ge­wöhn­li­che Be­las­tung gel­tend ma­chen kann. Dar­über hin­aus­ge­hen­de Mehr­kos­ten kön­nen nicht gel­tend ge­macht wer­den. Wird im Ein­zugs­be­reich die Aus­bil­dung an­ge­bo­ten, ist der Zu­gang aber auf­grund von Zu­gangs­be­schrän­kun­gen nicht mög­lich, kann ei­ne Aus­bil­dungs­ein­rich­tung aus­wärts ge­wählt wer­den (z. B. Wie­ner stu­diert Me­di­zin in Graz). Der Frei­be­trag steht den­noch zu.

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