Ba­wag trennt sich von der Post

Heute - Wien Ausgabe - - Wirtschaft Heute -

Die Ba­wag hat am Mitt­woch den Start­schuss für den Bör­sen­gang ge­ge­ben und an­ge­kün­digt, den Ko­ope­ra­ti­ons­ver­trag mit der Post zu kün­di­gen. Ab En­de 2020 könn­ten da­mit die Noch-Part­ner, die 433 Fi­lia­len und 300 Mit­ar­bei­ter tei­len, ge­trenn­te We­ge ge­hen. Hintergrund ist un­ter an­de­rem ein Zwist über die kor­rek­te Ver­gü­tung des De­als. Die Post trägt’s mit Fas­sung: Man su­che be­reits nach neu­en Part­nern, da man auch nach 2020 Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen an­bie­ten wol­le. Die Ba­wag ih­rer­seits möch­te bis zum Be­zie­hungs-Aus ein Netz aus rund 100 ei­ge­nen Fi­lia­len (der­zeit 74) auf­bau­en. Viel frü­her, und zwar ab heu­te, wird die Ba­wag bis zu 40,25 Mil­lio­nen Ak­ti­en um je 47 € bis 52 € un­ter die Leu­te brin­gen. Ge­plan­ter ers­ter Han­dels­tag an der Wie­ner Bör­se ist der 25. Ok­to­ber. Der De­al soll bis zu 2,1 Mil­li­ar­den brin­gen, die kom­plett an die bei­den Haupt­ei­gen­tü­mer Cer­be­rus und Gol­denT­ree ge­hen. Ihr An­teil an der Ba­wag sinkt da­mit von 94 % auf 55,6 %

Ba­wag-CEO Abu­zaak­ouk trennt sich von der Post.

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