Käpt’n Kern über­nimmt das Kom­man­do in SPÖ

Heute - Wien Ausgabe - - Politik Heute -

C hris­ti­an Kern will den al­ten Damp­fer SPÖ wie­der in Fahrt brin­gen und über­nimmt die wich­ti­gen Par­tei-In­sti­tu­tio­nen sel­ber. Bis Ok­to­ber 2018 soll die Par­tei wie­der neu aus­ge­rich­tet wer­den. Nach zwei­tä­gi­ger Prä­si­di­ums­klau­sur ver­sprüh­te Kern Op­ti­mis­mus: Bis zu ei­nem Re­form­par­tei­tag im Ok­to­ber 2018 wer­de es ein neu­es Par­tei­pro­gramm auf Ba­sis des „Plan A“ge­ben. Der ha- von Ger­hard Plott be „mehr In­halt, als ei­nem durch­schnitt­li­chen Wäh­ler ver­dau­bar ist“. Man wer­de „an ei­ge­nen Fun­da­men­ten ar­bei­ten“, die SP wer­de sich wei­ter öff­nen. Ziel sei, wie­der Nr. 1 zu wer­den, als „Par­tei der pro­gres­si­ven Mit­te“. Er wol­le „95 Pro­zent der Men­schen“er­rei­chen, es ge­be kei­nen Rich­tungs­streit in der SPÖ. Das Kom­man­do bei den Ge­nos­sen hat künf­tig al­lein Kern. Der Par­tei­ob­mann lei­tet auch die Par­tei­aka­de­mie Ren­ner-In­sti­tut und den Par­la­ments­klub. Wer Bun­des­ge­schäfts­füh­rer wird, soll erst nach der Regierungsbildung fest­ge­legt wer­den. Die Kas­sa der SP soll spä­tes­tens 2022 wie­der stim­men. „Die kol­por­tier­ten 20 Mio. € Schul­den stim­men nicht“, so Kern. Wie viel es ist, sag­te er nicht. Die Wie­der­wahl am Par­tei­tag sieht Kern als fix an: „Ich ste­he bes­tens ge­launt leib­haf­tig hier, und das wird so blei­ben.“

Chris­ti­an Kern will SPÖ neu aus­rich­ten.

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