VW greift mit dem Ar­te­on die Ober­klas­se an

Heute - Wien Ausgabe - - Motor Heute - Jörg Mich­ner

V olks­wa­gen wagt wie­der ei­nen Schritt in Rich­tung Pre­mi­um: Der Ar­te­on bie­tet mehr als der Pas­sat und fährt sich rich­tig gut. Eben­falls top sind das Hand­ling und die Fahras­sis­ten­ten. Mit dem Ar­te­on ver­sucht Volks­wa­gen die schma­le Grat­wan­de­rung des leist­ba­ren Lu­xus zu meis­tern, was auch ziem­lich gut ge­lun­gen ist. Ge­fah­ren ha­ben wir den 2-Li­ter-TDI mit 150 PS, der oh­ne Ex­tras auf 46.290 Eu­ro kommt (die Spit­zen­ver­si­on mit 280 PS star­tet bei 58.980 Eu­ro).

Zur Grat­wan­de­rung ge­hört, den Preis nicht mit zu viel Pre­mi­um in die Hö­he zu trei­ben. So wer­den et­wa Blin­ker und Schei­ben­wi­scher mit den alt­be­kann­ten, aber oh­ne­hin sehr hoch­wer­ti­gen VW-He­beln be­dient. Das tut dem De­sign kei­nen Ab­bruch, denn das ist au- ßen wie in­nen wirk­lich sehr ge­lun­gen, mit der nach un­ten ge­zo­ge­nen Mo­tor­hau­be und dem nach­emp­fun­de­nen „Küh­ler­grill“ober­halb des Hand­schuh­fachs. Wir sit­zen höchst be­quem (nicht nur we­gen des her­vor­ra­gen­den Rau­m­an­ge­bots auf al­len Plät­zen), der Ar­te­on lässt sich sanft und an­ge­nehm, aber trotz­dem agil len­ken. Auf der Au­to­bahn macht er das aber qua­si sel­ber, denn das Spur­hal­te­sys­tem und der ad­ap­ti­ve Tem­po­mat, der sich auf rea­lis­tisch kur­ze Dis­tan­zen ein­stel­len lässt, funk­tio­nie­ren wirk­lich her­vor­ra­gend

Viel Platz vor­ne und hin­ten, wie es sich für Pre­mi­um­fahr­zeu­ge ge­hört

Das De­sign ge­fällt: Die Mo­tor­hau­be ist nach un­ten ge­zo­gen, so wie man­che Tu­ner es lie­ben. Die Sil­hou­et­te ist Cou­pé-ar­tig, ob­wohl der Ar­te­on ei­ne Li­mou­si­ne ist.

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