Elek­tro-Opel: Chan­ce für Wi­en

Heute - Wien Ausgabe - - Motor Heute -

D er neue Opel-Ei­gen­tü­mer PSA (Peu­geot-Ci­tro­ën) hat sei­ne Plä­ne für die Mar­ke ver­kün­det – und die sor­gen für Freu­de, vor al­lem im Werk in Wi­en-Aspern. Denn die Jobs sind mehr als ge­si­chert. „Es wer­den kei­ne Be­trie­be ge­schlos­sen und kei­ne Kün­di­gun­gen aus­ge­spro­chen“, be­stä­tigt Josef Ul­rich, Spre­cher von Opel Ös­ter­reich, die Aus­sa­gen von PSA-Chef Car­los Ta­va­res, die gro­ße Er­leich­te­rung bei den rund 1.600 Mit­ar­bei­tern im Wie­ner Opel-Werk aus­lö­sen. Und das, ob­wohl PSA die Tra­di- ti­ons­mar­ke (fast 20 Mil­li­ar­den Eu­ro Schul­den) erst sa­nie­ren muss. Dies soll aber mit Kos­ten­sen­kun­gen durch ei­ne ef­fi­zi­en­te­re Pro­duk­ti­on er­reicht wer­den. von Jörg Mich­ner PSA will mit Opel voll auf Elektromobilität set­zen: Al­le Mo­del­le sol­len elek­tri­fi­ziert wer­den, et­wa der Grand­land X als Plug-in-Hy­brid. Da im Wie­ner Werk oh­ne­hin Mo­to­ren und Ge­trie­be her­ge­stellt wer­den, liegt es na­he, die Elek­tro­an­trie­be auch hier mit­zu­bau­en. Dies wür­de zu­sätz­li­che Ar­beits­plät­ze und Wirt­schafts­leis­tung brin­gen, doch noch gibt es da­zu kei­ne Ent­schei­dung. „Der­zeit wer­den die Kon­zep­te aus­ge­ar­bei­tet“, er­klärt Ul­rich

Seit 1982 wur­den in Wi­en 40 Mio. Mo­to­ren und Ge­trie­be ge­fer­tigt; Spre­cher Josef Ul­rich (l.)

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