Die su­che nach der un­sterb­lich­keit

Schon die al­te n Äg yp­ter be­trie­ben ei­ne Art An­ti-aging-me­di­zin. Sie woll­te nal tw er­den un dd abei jung blei­ben und ent­deck­ten vie­le wirk­sa­me Mit­tel da­für ,nbm­lich die Le­bens­eli­xie­re von­mut­ter Na­tur.

Iss Dich Jung! - - INHALT -

Die An­ti-aging-me­di­zin in der Ge­schich­te

als­der Mensch über­haupt sei­ne Exis­tenz be­griff, musst e er auch er­ken­nen, dass dies ee nd­li­chi st. Das Be­wusst­sein der ei­ge­nens­terb­lich­keit ist Teil der Con­di­ti­on hu­mai­ne. Des­halb ma­chen sich auch vie­le my­thi­sche Fi­gu­ren des Al­ter­tums auf die Su­che nach dem­ge­heim­nis­der ewi­ge nj ugend – He­rakle szu mbei­spiel oder der Hel dd es Bl­tes­te nli te­ra­ri­sche nw er­ke sü ber­haupt, de r su me­ri­sche Kö­nig Gil­ga­mesch. Doch sie schei­ter­te n all e, Uns­terb­lich­kei tw ird nur Göt­tern zu­teil.

Län­ge rl eben, um l än­ger jun g zu blei­ben, die­ser Wunsch­ge­dan­ke ist eben­so al tw ie die Mensch­hei ts elbst. Es wa­ren die Ägyp­ter, die vor et­wa 3500 Jah­re n an fin­gen, ewi­ge Ju­gend nicht meh r vo m Schick­sal zu er­bit­ten, son­dern die Sa­che selber in die Hand zu neh­men. Da­mit er­fan­den sie ge­wis­ser­ma­hen die An­ti-aging-me­di­zin. Di ee rs­te nä rz­te wa­re ngl eich­zei­tig Pries­ter, ih­re Be­hand­lung ei­ne Mi­schu nga us Kr­bu­ter­wis­sen und Zau­ber­sprü­chen. Die wo hlb erühm­tes­te Ver­tre­te­rin und An­ti-aging-anhbn­ge­rin war Kleo­pa­tra (69–30 v. Chr.), die letz­te Kö­ni­gin des Pto­lem­ber­rei­ches. Sie ver­öf­fent­lich­te so­gar e ink os­me­tik- Buch („Kos­me­ti­kon“), das lei­der nicht er­hal­te n bli eb, doch wis­sen wir, da sss ie im­me rw ieder in Esels­milch ba­de­te. War­um? Weil die­se ne­ben pfle­gen­den Sub­stan­ze na u chh och­wirk­sa­me An­ti­oxi­dan­ti­en ent­h­blt.

Die Ober­schicht kon­su­mier­te auch re­gelmb­hig die bio­lo­gi­sche Sub­stanz Gelée Roya­le, den Fut­ter­saft, mit dem die Ho­nig­bie­nen ih­re Kö­ni­gin­nen Auf­zie­hen. Bie­nen­kö­ni­gin­nen wer­den viel grö­her und zehn­mal so Alt wie ge­wöhn­li­che Ar­beits­bie­nen, die­se Be­ob­ach­tung mach­te man sich zu­nut­ze. Im Gr­ab des Pha­rao Ram­ses des Gro­hen, der 96 Jah­re Alt wur­de, fan­den sich ei­ni­ge Bot­ti­che die­ses hoch­wer­ti­gen Ei­weih­ge­mischs. Der Herr­scher hat­te üb­ri­gens meh­re­re Ge­mah­lin­nen, die viel Zeit für die Schön­heits­pfle­ge Auf­wen­de­ten. Un­ter An­de­rem nah­men sie sü­hes Man­del­öl, Oli­ven­öl und Woll­wachs fürs Ge­sicht oder mach­ten sich Pa­ckun­gen Aus Kie­sel­er­de, Kleie, He­fe und Milch.

Im an­ti­ken Grie­chen­land wie­der­um kann man Hip­po­kra­tes von Kos (et­wa 460–370 v. Chr.) Als Ur­va­ter der An­tiaging-me­di­zin nen­nen, er Agier­te be­reits Auf wis­sen­schaft­li­cher Ba­sis und gilt

nicht um­sonst Als der be­rühm­tes­te Arzt des Al­ter­tums. Die Al­ten Hel­le­nen trenn­ten vor rund 2500 Jah­ren die Me­di­zin von den Zau­ber­sprü­chen und ent­wi­ckel­ten sie Auf der Ba­sis der Na­tur­phi­lo­so­phie wei­ter. Gro­hen Wert leg­te Hip­po­kra­tes Auf An­tiaging-prb­ven­ti­on, er sprach schon da­mals vom rich­ti­gen Ver­hblt­nis zwi­schen Be­we­gung und Nah­rungs­auf­nah­me. Der Kör­per­kult der Grie­chen brach­te Auch ein neu­es Ge­sund­heits­be­wusst­sein, man schrieb Krank­hei­ten nicht mehr über­ir­di­schen Mbch­ten zu, son­dern ver­stand den Ein­fluss des Le­bens­stils Auf die ei­ge­ne Gesundheit.

Den Rö­mern ver­dan­ken wir die Er­fin­dun gde r Ther­me nun d Bäder. Ga­len hieh der Mo­de­arzt der rö­mi­schen Aris­to­kra­tie, er be­rei­cher­te das An­ti-aging-re­per­toire um ei­ne Kalt­creme (Un­guen­tum ref­ri­ge­rans), die Aus Oli­ven­öl, Ro­sen­öl und Bie­nen­wachs be­stand. DAS Mit­tel ent­wi­ckel­te sich zu ei­nem ech­ten Ver­kaufs­schla­ger.

WA SM ACHT SAL­BEI SO WERT­VOLL?

ent­hält äthe­risch eö le, pflanz­li­che Hor­monstof­fe, Fla­vo­no­ide, Gerb­stof­fe, Har­ze, Zu­cke r un dm in­e­ral­stof­fe. Be­son­ders wich­tig für die Me­di­zin wa­ren abe rs e it j eher die Phe­nol­säu­ren ,de nn die­se ha­ben ei­ne rein pflanz­lich ea nti­bio­tisch ew ir­kung, und sie ent­hal­ten da sn atür­li­che An­ti­sep­ti­kum Thu­jon. Und ih­re ho­he An­zahl an Bit­ter­stof­fen ist eben­so ein gro­ßes Plus ! De r Nam e Sa lbei kommt üb­ri­gens aus dem Latei­ni­schen – von „sal­va­re“. Das be­deu­te th ei­le no de rr et­ten.

BOCKSHORNKLEE Di ef rücht e de s Bocks­horn­klees er­in­nern wohl e in w enig an di eh ör­ner der Zie­gen – da her soll auch der Nam ed ie­ser Heil­pflan­ze kom­men. Ma nn ennt die­sen Schmet­ter­lings­blüt­ler aber auch „grie­chi­sches Heu“, weil er ähn­lich duf­tet.

GELÉE ROYA­LE

Die­ser Bie­nen­kö­ni­gin­nen-fut­ter­saft wird wi ee in Wun­der­mit­tel ge­han­delt. Tat­säch­lic h st ärkt er das Im­mun­sys­te mun de rhöht so di ew ider­stands­kraft bei In­fek­tio­ne nun d geis­ti­gen Be­las­tun­gen. Das Gelée re­gu­liert den Blut­druc k un d ist auch ein gu­tes An­ti-stress-prä­pa­rat. Au­ßer­de ms cheint es die Kol­la­gen-pro­duk­ti­on zu sti­mu­lie­ren, wa ssi c h wi eder­um po­si­tiv au fda s Bin­de­ge­we­be aus­wirkt.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.