Häu­figs­te fra­gen

Iss Dich Jung! - - INHALT -

. . . und nütz­li­che Ant­wor­ten

KUR­KU­MA

Gro­ße Men­gen wir­ken krebs­vor­beu­gend. Wie hoch soll die Do­sis sein, und kann auch Kur­ku­ma­pul­ver ge­nom­men wer­den?

2 Tee­löf­fel Kur­ku­ma täg­lich sind die Do­sis, ab der in­ter­na­tio­na­le Stu­di­en die be­schrie­be­ne Wir­kung be­ob­ach­ten konn­ten. Es gibt auch Kap­seln mit dem ent­spre­chen­den Wirk­stoff, da die­se Men­ge für je­man­den, der nicht lau­fend in­disch kocht, doch recht hoch ist. Fra­gen Sie am bes­ten in Ih­rer Apo­the­ke. Wir wis­sen, dass in In­di­en, wo auf­grund des ho­hen Cur­ry-kon­sums prak­tisch täg­lich Kur­ku­ma zu sich ge­nom­men wird, ei­ne Ver­rin­ge­rung des Ri­si­kos für Dick­darm­krebs und Alz­hei­mer ge­ge­ben ist. Kur­ku­ma­pul­ver gibt es als Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel, hier soll­te die emp­foh­le­ne

Do­sis der krebs­vor­beu­gen­den Wir­kung ent­spre­chen.

GRÜ­NER TEE

5 Tas­sen pro Tag: Ist die­se Men­gen­an­ga­be so ge­wählt, dass die Ox­al­säu­re nicht zur Gel­tung kommt? Ich ha­be bzgl. des grü­nen und schwar­zen Tees ge­le­sen, dass bei­de Ox­al­säu­re ent­hal­ten, und die­ser In­halts­stoff soll mit Kal­zi­um zu Kal­zi­um­oxa­lat re­agie­ren, wel­ches sich dann in Kris­tal­len im Nie­ren­ge­we­be ab­la­gert.

Bei der Men­ge von 5 Tas­sen täg­lich ist die Bil­dung von Kal­zi­um­oxa­lat zu ver­nach­läs­si­gen, wes­halb kei­ne kör­per­li­chen Aus­wir­kun­gen auf­tre­ten.

SALZ

Stän­dig le­se ich, wie ge­fähr­lich Salz ist. Stimmt das, oder ist das ein fal­scher My­thos?

Mehr noch als für an­de­re In­halts­stof­fe gilt beim Salz: Es kommt auf die Men­ge an. Salz bin­det Was­ser in den Kör­per­flüs­sig­kei­ten, al­so auch im Blut. Zu­viel da­von er­höht den Blut­druck, was vor al­lem für Men­schen über 50 ei­nen Ri­si­ko­fak­tor dar­stellt. Das Haupt­pro­blem sind die vie­len ver­steck­ten Sal­ze, die wir, oh­ne es zu wis­sen, in Fer­tig­pro­duk­ten zu uns neh­men, von Wurst bis zu Kon­ser­ven und Snacks.

PAS­TA

War­um preist man Pas­ta als Glück­lich­ma­cher an?

Gu­te Pas­ta ent­hält vie­le kom­ple­xe Koh­len­hy­dra­te, die Wohl­be­ha­gen ver­ur­sa­chen. Der Ei­weiß­bau­stein Tryp­to­phan be­wirkt, dass im Hirn der Bo­ten­stoff Se­ro­to­nin frei­ge­setzt wird. Die­ses „Glücks­hor­mon“sorgt für ei­ne po­si­ti­ve Stim­mung.

LACHS

Wie­so wird Lachs im­mer noch als ge­sun­des Le­bens­mit­tel emp­foh­len, wo doch nor­we­gi­scher Zucht­lachs als gif­tig ein­ge­stuft wird? Die po­si­ti­ve ge­sund­heit­li­che Wir­kung von Lachs ist un­be­strit­ten. Lei­der trifft es zu, dass vie­le im Han­del an­ge­bo­te­nen Pro­duk­te aus be­denk­li­cher Mas­sen­tier­hal­tung stam­men – das ver­hält sich bei Hüh­nern ähn­lich. Empfehlenswert ist Bio-lachs aus

Ir­land und Schott­land so­wie ge­ne­rell Fi­sche mit dem Msc-gü­te­sie­gel. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve bie­tet auch der so­ge­nann­te Al­pen­lachs aus Bio-auf­zucht in hei­mi­schen Ge­wäs­sern. Die Fi­sche, meis­tens See­sai­b­lin­ge, wei­sen eben­falls ei­nen sehr ho­hen Ge­halt an Ome­ga-3-dha-fett­säu­ren auf.

SA­LAT

Stimmt es, dass man am Abend kei­nen Sa­lat mehr es­sen soll, weil er ei­ne al­ko­ho­li­sche Gä­rung im Ma­gen be­wirkt?

Ei­ne allgemeine Re­gel, abends kei­nen Sa­lat oder kei­ne Roh­kost zu es­sen, gibt es nicht – die Mär von der ge­fähr­li­chen Gä­rung kön­nen Sie ru­hig ver­ges­sen. Al­ler­dings sind die Men­schen eben sehr ver­schie­den, tat­säch­lich ver­tra­gen man­che kein Obst und kei­nen Sa­lat vor dem Schla­fen­ge­hen, sie be­kom­men da­von Blä­hun­gen. Sol­che per­sön­li­chen Dis­po­si­tio­nen muss letzt­lich je­der Mensch selbst her­aus­fin­den und auf sei­nen Kör­per hö­ren. Wenn Sie aber kei­ne Pro­ble­me ver­spü­ren, dann kön­nen Sie be­den­ken­los Sa­lat zum Nacht­mahl neh­men.

SMOOTHIES

Sind Smoothies, al­so ge­press­te Obst- und Ge­mü­se­säf­te, ei­ne ge­sun­de Al­ter­na­ti­ve? Er­spart man sich da­durch das Es­sen von Obst? Nein, das Es­sen von Obst ge­hört nun mal zur ge­sun­den Er­näh­rung. Ein Apfel pro Tag ist wirk­lich ein Wun­der­mit­tel. Wer ger­ne Pü­rier­tes mag, kann durch­aus zu Smoothies grei­fen – aber Ach­tung: nur wenn dar­in ab­so­lut kein Zu­cker drin­nen ist, da­für aber Ge­mü­se, et­wa Gur­ke, Ka­rot­te, Avocado oder jun­ge Bren­nes­seln.

SCHO­KO­LA­DE

Be­kommt man vom re­gel­mä­ßi­gen Scho­ko­la­de-na­schen tat­säch­lich Wim­merln im Ge­sicht?

Von der Voll­milch­scho­ko­la­de ja, da steckt ja auch un­heim­lich viel Zu­cker drin. Zu emp­feh­len ist nur die dunk­le Scho­ko­la­de, al­so ab ei­nem Ka­kao­an­teil von 60 bis 70 Pro­zent.

SÜSSIGKEITEN

lch wür­de ger­ne ab­neh­men und auf Sü­ßig­kei­ten ver­zich­ten, lei­der ge­lingt es mir nicht. Was gibt es für ei­ne Al­ter­na­ti­ve für mich?

Sie glau­ben, Ihr Kör­per will Sü­ßes, aber in Wahr­heit braucht er Ener­gie. Al­so grei­fen Sie bes­ser nicht zur Cre­meschnit­te oder zum Krap­fen, denn das hilft nur sehr kurz­fris­tig, Sie müs­sen sich ein­fach nur be­we­gen! Auf­ste­hen und hin­aus­ge­hen!

DAU­ER

Wenn ich tat­säch­lich so ge­sund es­se, wie im­mer pro­pa­giert wird, ab wann stellt sich dann ei­ne sicht­ba­re Ve­rän­de­rung bzw. ei­ne Bes­se­rung für mei­nen Kör­per ein?

Der Er­folg, und das ist ja das Fas­zi­nie­ren­de, ist so­fort sicht­bar. Man schläft bes­ser, fühlt sich vi­ta­ler, und auch die Haut wird sicht­bar schö­ner.

ER­NÄH­RUNG ALS ALL­HEIL­MIT­TEL

Kann es sein, dass nur die Er­näh­rung für al­les ver­ant­wort­lich ist?

Vie­le Krank­hei­ten wer­den nun mal durch fal­sche Er­näh­rung ver­ur­sacht, der Al­te­rungs­pro­zess wird da­durch ganz we­sent­lich be­ein­flusst, das steht au­ßer Zwei­fel. Und genau da kann man an­set­zen. Aber na­tür­lich kom­men noch wei­te­re Säu­len da­zu, näm­lich die Ge­ne, re­gel­mä­ßi­ge Be­we­gung und die see­li­sche Ba­lan­ce. Ge­las­sen­heit und po­si­ti­ve Stress­be­wäl­ti­gung sind auch von Be­deu­tung.

WAS­SER

Was ist ge­sün­der: Was­ser mit oder oh­ne Koh­len­säu­re?

Das ist Ge­schmacks­sa­che, Was­ser ist und bleibt aber der Flüs­sig­keits­lie­fe­rant Num­mer 1. Es ver­sorgt den Kör­per mit wich­ti­gen Mi­ne­ral­stof­fen, regt die Nie­ren­tä­tig­keit an, das Blut wird ge­säu­bert. Koh­len­säu­re hat spe­zi­ell kei­nen ge­sund­heits­för­dern­den Ef­fekt, das Ge­tränkt wird da­durch nur er­fri­schen­der.

FLEISCH

Macht Fleisch­es­sen krank? Grund­sätz­lich ist nichts ge­gen Fleisc hzus agen ,e s soll­te halt in Ma­ße ng en­os­se nw er­den. Schon Kon­fu­zi­us mein­te: „Iss Fleisch von Tie­ren mit zwei Bei­nenode rk ei­nen Beinen.“Das gilt noch­heu­te: Empfehlenswert als Lie­fe­ran­ten­von­tie­ri­schem Ei­weiß sin d Ge flü­ge lun df isch.

KAF­FEE

Wie viel Kaf­fee täg­lich gilt noch als ge­sund?

So­lang es i ei hren Kaf­fee schwarz trin­ken ,a lso ohn em ilc h un dz ucker, kön­nen Sie ru­hig zu­grei­fen. Kof­f­e­in wirkt krebs­vor­beu­gen d, e ss enkt das Ri­si­ko von Haut- un d Da rm­krebs. Emp­foh­len ed osis :d rei Tas­sen Es­pres­so täg­lich.

FAS­TFOOD

War­um scha­det Fas­tfood wie Bur­ger und Pom­mes dem Kör­per?

Für sic hg enom­men sind we­der Bur­ge rno ch Pom­mes fri­te ss chäd­lich. Un­ter­su­chun­ge nz ei­gen al­ler­dings, dass­dieim­bis­se­aus­den­schnell-re­stau­rants ein­fac h zu vi el Fett, zu viel Zu­cke run d zu viel Salz ent­hal­ten, wäh­rend hoch­wer­tig ei nhalts­stof­fe feh­len. Da­zu kommt , da ss beim schnel­len Es­se n im Ge­hen ,be im Au­to­fah­re no der vor dem Com­pu­te rim Bü­ro meist auch zu groß eme ngen ge­dan­ken­los hin­ein­ge­stopft wer­den. Nicht um­sonst ist e inw esent­li­ches Ele­ment de rm edi­ter­ra­nen Er­näh­rung,dass sich di eme nschen zum Es­sen aus­rei­chen d Ze it n eh­men.

KNOB­LAUCH

Knob­lauch soll ja un­heim­lich ge­sund sein, und ich fin­de das Aro­ma auch äu­ßerst schmack­haft, den­noch ver­tra­ge ich ihn nicht. Was gibt es für Al­ter­na­ti­ven?

Sie kön­nen auf Knob­lauch­pul­ver zu­rück­grei­fen. Un de ssen Sie ihn nicht mit an­de­ren blä­hen­den Le­bens­mit­teln wi ek ohl ,B oh­ne nun dk raut. Au­ßer­dem :Da nach im­me r vi el Was­ser trin­ken.

MEHLSPEISEN

Ich lie­be lei­der je­de Art von Mehlspeisen, da­von könn­te ich mich schon al­lei­ne er­näh­ren. Ist­da­sto­tal ver­werf­lich (au­ßer dass man zu­nimmt)?

Mehlspeisen dür­fe ns chon auc hs ein, es ist al­ler­dings nic ht g a nzl eicht, hier di e Re geln für ge­sun de E rnäh­rung im Au­ge zu be­hal­ten. Die größt e Ge fahr geht von den Trans­fet­ten aus, in de­nen Mehl­spei­se n oft h er­aus­ge­ba- cke nw er­den. Aber auc hw enn Sie aus­schließ­lic hs el­ber ba­cke nun d nur hoch­wer­ti­ge­ö­le­ver­wen­den, ist in ei­nem Krap­fe no der ei­ner Por­ti­on Kai­ser­schmar­ren ein­fac hs ehr viel Fett drin­nen. Dann das Mehl ,d i es tär­ke, der Zu­cker – man darf sich nicht wun­dern, we nnm a n si c hn ach ei­nem­tel­ler Ma­ril­len­knö­de lo der ei­nem Stück Tort eab ge­schla­ge d müde fühlt. Lei­der sind ger ade d ni­u­ne S üße un dm ol­lig­ke it g efähr­lich e Ve rfüh­rer. Al­so: Ver­werf­lich ist Ihr el ie­be zu Mehl­spei­se nni cht – aber ach­ten Si ea uf Mä­ßig­keit un d Ab wechs­lung.

GLUTEN

Sie emp­feh­len Pas­ta aus Hart­wei­zen­grieß. Aber der ent­hält doch be­son­ders viel von die­sem ge­fähr­li­chen Gluten?

Da liegt ein Miss­ver­ständ­nis vor. Gluten , de r Ei­weiß­stoff ,de r Nu­de lnf est un­de­las­tisc hm acht, ist nic htg efähr­lich. Mei­den müs­sen ihn nur Men­schen ,d i ea n ei­ner Gluten-un­ver­träg­lich­ke it l ei­den. In die­sem Fall kann der Ver­zehr zu ei­ner chro­ni­schen Dünn­darmer­kran­kung füh­ren, der Zö­li­a­kie, be­trof­fen e Pa ti­en­ten müs­se nsi ch völ­lig glu­ten­frei er­näh­ren. Al­ler­dings tre­ten solch eu nver­träg­lich­kei­te nw esent­lic hs el­te­ner auf a lsm eist an­ge­nom­men. Fra­gen Si ea uf j eden Fall Ih­ren Arzt , be vor Sie di e Pa sta ver­dam­men.

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