Was­ser­kri­se spitzt sich zu

Zu we­nig Re­ser­ven für Sep­tem­ber, um al­le zu ver­sor­gen.

Kleine Zeitung Kaernten - - In­ter­na­tio­nal -

Die Kri­se mit der Was­ser­ver­sor­gung in Rom spitzt sich zu. Der Prä­si­dent der rö­mi­schen Was­ser­ver­sor­gungs­be­trie­be ACEA, Pao­lo Sac­ca­ni, warn­te ges­tern, dass es zu we­nig Re­ser­ve gibt, um den Be­darf der DreiMil­lio­nen-Ein­woh­ner-Stadt im Sep­tem­ber zu de­cken. Das lie­ge ei­ner­seits an der gro­ßen Dür­re, an­de­rer­seits am Frei­tag in Kraft tre­ten­den Ver­bot, Was­ser aus dem nörd­lich von Rom ge­le­ge­nen Brac­cia­no-See zu pum­pen.

Die ACEA wol­len sich be­mü­hen, zu­min­dest die Was­ser­ver­sor­gung der Kran­ken­häu­ser zu ga­ran­tie­ren, be­ton­te Sac­ca­ni. Die Ein­woh­ner der ita­lie­ni­schen Lan­des­haupt­stadt müs­sen sich aber auf nächt­li­che Eng­päs­se ein­stel­len. Vor al­lem in den obe­ren Eta­gen der Wohn­häu­ser könn­te das Lei­tungs­was­ser knapp wer­den, da der Was­ser­druck ab 1. Sep­tem­ber zwi­schen 23.30 und 5.30 Uhr ab­ge­senkt wird.

Seit Ju­ni gibt es be­reits War­nun­gen vor ei­ner Was­ser­kri­se in Rom. Ei­ni­ge Brun­nen sind der­zeit tro­cken­ge­legt.

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