Trau­ri­ge Bi­lanz nach Kram­pus­läu­fen. Ruf nach Al­ko­hol­ver­bot.

Klaus Dre­scher (30) aus dem La­vant­tal er­reich­te mit dem Sieg bei der Bo­dy­buil­der-WM ei­nen Kar­rie­re-Hö­he­punkt.

Kleine Zeitung Kaernten - - Vorderseite - Von Michaela Au­er

F ür ihn gibt es nur ein Vor­bild, und das heißt Ar­nold Schwar­ze­negger. Mit Ar­nie wird Klaus Dre­scher auf­grund sei­nes Er­schei­nungs­bil­des – schma­le Tail­le und ath­le­ti­sche Kör­per­li­nie – auch ger­ne ver­g­li­chen. Der ge­bür­ti­ge La­vant­ta­ler blickt auf vie­le Er­fol­ge zu­rück, 2013 wur­de er et­wa über den Ver­band WFF (World Fit­ness Fe­de­ra­ti­on) Mr. Uni­ver­sum. Nun hat sich der Bo­dy­buil­der den für ihn bis da­to wich­tigs­ten Ti­tel ge­holt: Er darf sich Welt­meis­ter nen­nen.

In der Klas­se Su­per­bo­dy trat Dre­scher bei der Welt­meis­ter­schaft der WFF auf Zy­pern an – und über­zeug­te die Kampf­rich­ter bei den drei Durch­gän­gen, die die Teil­neh­mer bei der­ar­ti­gen Be­wer­ben ab­sol­vie­ren müs­sen.

S eit Jah­ren setzt sich der 30Jäh­ri­ge in­ten­siv mit Kör­per und Er­näh­rung aus­ein­an­der. „Ich weiß, dass ich ge­sund bin!“In­so­fern sei­en auch Ana­bo­li­ka kein The­ma: „Sie ent­schei­den auch nicht über Sieg oder Nie­der­la­ge. Und man wird auch ge­tes­tet“, so Dre­scher, der bei Stahl Ju­den­burg ar­bei­tet. Zu­sätz­lich gibt er sein Wis­sen über Kör­per und Er­näh­rung als di­plo­mier­ter Per­so­nalund Fit­ness­trai­ner wei­ter, er­stellt für sei­ne Kun­den in­di­vi­du­el­le Kon­zep­te: „Ich weiß, wie man ge­sund wird und ge­sund bleibt.“

D abei setzt der frisch­ge­ba­cke­ne Welt­meis­ter auch auf die Na­tur: „Das bes­te Heil­kraut ist der Lö­wen­zahn“, sagt er. Die Ge­sund­heit sei auch der Grund, war­um er nicht ganz­jäh­rig bei Bo­dy­buil­ding-Be­wer­ben mit­ma­che. „Ich bin heu­er bei drei Be­wer­ben in­ner­halb von sechs Wo­chen an­ge- tre­ten.“Dar­auf hat er sich ge­mein­sam mit „Meis­ter­ma­cher“Stefan Ki­enzl meh­re­re Wo­chen in­ten­siv vor­be­rei­tet.

A nsons­ten mag Dre­scher, der in der Sze­ne den Spitz­na­men Ser­ra­tus (Sä­ge­zahn­mus­kel) trägt, Sau­na­be­su­che. Und na­tür­lich sein Hünd­chen Wu­si, ei­nen Drei-Ki­lo-Chi­hua­hua. Bei 100 Ki­lo­gramm liegt Dre­schers ak­tu­el­les Wett­kampf­ge­wicht. Sehr oft schwingt der Ko­loss auch das Tanz­bein: „Ich bin ein gu­ter Dis­cof­ox-Tän­zer.“Der ak­ti­ven Kör­per­ge­stal­tung will sich Dre­scher wei­ter­hin wid­men: „Al­ters­be­gren­zung gibt es kei­ne.“So will er auch künf­tig bei Be­wer­ben an­tre­ten, „al­ler­dings nur, wenn es da­bei auch um ent­spre­chen­des Preis­geld geht“. Sei­nen WM-Sieg wid­met er üb­ri­gens sei­nem 2015 ver­stor­be­nen Freund, För­de­rer und Trai­nings­part­ner Wal­ter Pran­ger.

Klaus Dre­scher ju­belt über die Gold­me­dail­le, er er­hielt auch ei­ne Pro­fi­li­zenz

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