Ei­sen­salz­lö­sung floss aus Tank

Um­welt­alarm nach De­fekt an Tank­ver­schluss.

Kleine Zeitung Steiermark - - | ÖSTERREICH -

KLA­GEN­FURT. Der Vor­fall nahm in der Nacht auf ges­tern auf dem Ge­län­de der Do­nau­che­mie in Brückl in Kärnten (Be­zirk St. Veit) sei­nen Aus­gang. Aus noch un­be­kann­ter Ur­sa­che zer­barst der Ver­schluss ei­nes Tanks mit Ei­sen­salz­lö­sung (Ei­sen-IIIChlo­rid). In der Fol­ge er­gos­sen sich 164 Ton­nen des In­halts über das Are­al. Wie sich ges­tern im Lauf des Ta­ges her­aus­stell­te, wur­de ein Groß­teil da­von in den da­für vor­ge­se­he­nen Be­cken auf­ge­fan­gen, nur ein klei­ner Teil ge­lang­te in die na­he Gurk. Im Fluss wur­den drei to­te Fi­sche ge­fun­den – doch die Um­welt­be­ein­träch­ti­gung war laut Lan­desche­mi­ker Erich Pol­zer ge­ring: „Bei ord­nungs­ge­mä­ßer Do­sie­rung ist das nichts Ge­fähr­li­ches“, so Pol­zer.

Die Flüs­sig­keit wird nor­ma­ler­wei­se als „Fäl­lungs­mit­tel“in Klär­an­la­gen ver­wen­det und ist kei­ne klas­si­sche Säu­re. Mit sei­ner Hil­fe las­sen sich Nähr­stof­fe aus dem Was­ser ho­len. Bei Kon­takt mit Was­ser re­agiert die Che­mi­ka­lie sau­er. Ein Spre­cher der Do­nau­che­mie sag­te, es sei noch un­klar, wie es zu dem Leck ge­kom­men sei. Die Si­cher­heits­vor­keh­run­gen hät­ten je­den­falls gut funk­tio­niert.

Hier kam es zu dem Vor­fall. Die Ur­sa­che ist noch un­klar

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