Ver­ant­wor­tung

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - GÜN­TER PILCH

Es setzt Be­schul­di­gun­gen, einst­wei­li­ge Ver­fü­gun­gen und Gut­ach­ten: Wer den Streit um die künf­ti­ge Fern­wär­me­ver­sor­gung von Graz mit­ver­folgt, möch­te fast nicht glau­ben, dass es zwei Un­ter­neh­men in mehr­heit­lich öf­fent­li­cher Hand sind, die sich da ge­gen­sei­tig aus Lei­bes­kräf­ten das Le­ben schwer ma­chen.

Da­bei wol­len Ver­bund und Ener­gie Stei­er­mark das­sel­be, so man den of­fi­zi­el­len Stel­lung­nah­men Glau­ben schen­ken darf: ei­ne si­che­re, güns­ti­ge und lang­fris­ti­ge Wär­me­ver­sor­gung für die Lan­des­haupt­stadt. Bei­de Kon­zer­ne be­to­nen, auch für die Ein­bin­dung des Mel­la­cher Gaskraft­werks of­fen zu sein.

Den­noch scheint ei­ne Lö­sung wei­ter ent­fernt denn je (Sei­ten 18/19). Kon­struk­ti­ve Ge­sprä­che gibt es kei­ne, statt­des­sen lässt man sich ge­gen­sei­tig auf­lau­fen. Das kos­tet nicht nur Zeit, die man nut­zen könn­te, um das Bes­te für die Gra­zer her­aus­zu­ho­len. Es kos­tet auch ei­ne Men­ge Geld. ang­sam könn­te man das Schat­ten­bo­xen be­en­den und sich wie­der der ge­mein­sa­men en­er­gie­po­li­ti­schen Ver­ant­wor­tung be­sin­nen.

LSie er­rei­chen den Au­tor un­ter

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