Ist mein ab­so­lu­ter Traum­job“

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

. . . die Grup­pen­geg­ner: Es ist die schwie­rigs­te Grup­pe, die ei­ne U21 je ge­habt hat. Über Deutsch­land braucht man nicht spre­chen. Russ­land ist per­ma­nent im Topf eins und ei­ne ech­te Top­na­ti­on. Aser­bai­dschan ist ei­ne Wun­der­tü­te, vor al­lem aus­wärts we­gen der lan­gen An­rei­se. Finn­land darf man nicht un­ter­schät­zen. Und ge­gen die Fä­rö­er sind wir so­wie­so ge­brand­markt, so­gar ich. Mit dem GAK ha­be ich in Tor­shavn auch nur 2:2 ge­spielt. . . . Ös­ter­reichs Chan­cen: Vie­le mei­nen, dass wir die Qua­li­fi­ka­ti­on schon ab­ha­ken kön­nen mit die­ser Grup­pe. Aber ab­schrei­ben braucht uns kei­ner. Wir sind 2015 noch un­ge­schla­gen, ha­ben in Spa­ni­en 1:1 ge­spielt, da braucht man sich vor nie­man­dem ver­ste­cken. . . . den Wohl­fühl­fak­tor im Team: Al­le Spie­ler kom­men ger­ne zum U21Team. Da ist et­was ge­wach­sen, das ist fan­tas­tisch. Egal, ob vie­le Spie­ler mitt­ler­wei­le vor 50.000 oder 75.000 Zu­schau­ern spie­len: Ka­der: Da­ni­el Bach­mann (Ross Coun­try), Mar­kus Kus­ter ( Mat­ters­burg), Ivan Lu­cic ( Bay­ern), Lu­kas Gug­ga­nig ( FSV Frankfurt), Lu­kas Jä­ger (Altach), Phil­ipp Li­en­hart ( Re­al Ma­drid II), Chris­toph Mart­schin­ko (Aus­tria), Phil­lipp Mwe­ne (Stutt­gart), Phil­ipp Posch (Ad­mi­ra), Yl­li Sal­lahi ( Karls­ru­he), Chris­ti­an Schois­sen­geyr (Sturm), Chris­ti­an Der­f­lin­ger (Grö­dig), Ni­ko­la Do­ve­dan ( LASK), Chris­ti­an Gart­ner ( Düsseldorf), Va­len­ti­no La­za­ro (Salz­burg), Mar­tin Ras­ner (Grö­dig), Tar­kan Ser­best (Aus­tria), Lou­is Schaub ( Ra­pid), Ales­san­dro Schöpf ( Nürnberg), Do­mi­nik Wy­dra ( Pa­der­born), Kevin Frie­sen­bich­ler (Aus­tria), Michael Gre­go­ritsch ( Ham­bur­ger SV), Flo­ri­an Gril­litsch ( Wer­der Bre­men).

Te­am­chef:

Wer­ner Gre­go­ritsch Sie sind al­le die­sel­ben Men­schen wie zu­vor. . . . Prin­zi­pi­en: Wir ha­ben vier Eck­pfei­ler: Ehr­lich­keit, Re­spekt, Dis­zi­plin und De­mut. Und die Spie­ler zie­hen voll mit. . . . Va­len­ti­no La­za­ro: Wir wol­len ihm auf die Sprün­ge hel­fen, da­mit er Selbst­be­wusst­sein tan­ken kann nach sei­ner Ver­let­zung. Mei­ne Auf­ga­be ist es, die Spie­ler her­zu­rich­ten, da­mit al­les ver­ges­sen ist, was im Ver­ein schlecht läuft. . . . Team­kü­ken Phil­ipp Li­en­hart: Er spielt in der zwei­ten Mann­schaft von Re­al Ma­drid un­ter Zi­ne­di­ne Zi­da­ne. Vom Ta­lent her ist er in der Re­gi­on von Aleksan­dar Dra­go­vic ein­zu­ord­nen. . . . die Le­gio­närs­flut: Wir ha­ben ak­tu­ell elf Le­gio­nä­re im U21-Team, dar­un­ter sind Stamm­spie­ler der 1. Deut­schen Bun­des­li­ga und der 2. Deut­schen Bun- des­li­ga da­bei. Klar ist die Qua­li­tät da­durch enorm ge­stie­gen. . . . die gol­de­ne Ge­ne­ra­ti­on: Die 1978er-Ge­ne­ra­ti­on war ei­ne ganz be­son­de­re Trup­pe. Da­nach ha­ben wir si­cher ein grö­ße­res Loch ge­habt. Aber der ös­ter­rei­chi­sche Fuß­ball wird in den kom­men­den zehn Jah­ren noch ei­ne ganz an­de­re Ent­wick­lung neh­men als die 20 Jah­re zu­vor. Da macht sich die Ar­beit be­zahlt, die schon in den Aka­de­mi­en ge­leis­tet wird. . . . die Phi­lo­so­phie: Von der Gr­und­aus­rich­tung gibt es bei al­len ÖFB-Teams kla­re Vor­ga­ben. Ei­ne Vie­rer­ket­te ist Pflicht und es wird im 4-2-3-1 oder im 4-3-3 ge­spielt.

Da­zu wird ball­ori­en­tiert im Ball­be­sitz ge­spielt. Ge­gen den Ball ein Pres­sing in­klu­si­ve Um­schalt­spiel. . . . die Ein­schät­zung sei­ner Trup­pe: Wir sind tech­nisch und phy­sisch mit den Top­na­tio­nen auf Au­gen­hö­he. Men­tal müs­sen wir aber noch ganz nach oben, das ist die gro­ße Her­aus­for­de­rung. Die­ser Jahr­gang war bis­her noch bei kei­ner End­run­de da­bei. Das ist die letz­te Chan­ce. . . . Wert­schät­zung: Es ist scha­de, dass bei der U21 fast kei­ne Zu­se­her da­bei sind, ob­wohl sich die Mann­schaft das mit ih­ren Leis­tun­gen ver­dient hat. Der Fo­kus liegt klar auf dem A-Team. Die U21 ist ver­gleich­bar mit den Ama­teu­ren bei ei­nem Pro­fi­Team. Aber es freut mich, dass von den U21-Spie­lern in mei­nen vier Jah­ren acht den Sprung ins A-Team ge­schafft ha­ben. . . . sein Image: Es ist ir­gend­wie scha­de, noch im­mer den Ruf zu ha­ben, der emo­tio­na­le Typ mit dau­ern­den Aus­ras­tern zu sein. Die­se Zei­ten sind lan­ge vor­bei. Heut­zu­ta­ge musst du ein Vor­bild sein. Das ist mein ab­so­lu­ter Traum­job. Es ist ei­ne rie­si­ge Freu­de, mit jun­gen Leu­ten zu ar­bei­ten, die bei Spit

zen­teams spie­len.

Da geht’s lang Rich­tung Po­len:

U21-Te­am­chef Wer­ner Gre­go­ritsch ist schon heiß auf

den Start in die EM-Qua­li­fi­ka­ti­on

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.