Das neue Puls-4-Ge­sicht

So­ap-Star Su­san Si­dero­pou­los soll zur täg­li­chen Vor­abend-Freun­din wer­den.

Kleine Zeitung Steiermark - - TV & MEDIEN - I NTERVIEW: CHRIS­TI­NA CAPELLARI, BERLIN

Kön­nen Sie sich gut mit der Rol­le der „Mi­la“iden­ti­fi­zie­ren? SU­SAN SI­DERO­POU­LOS: Ich bin zwar schon seit ge­fühl­ten tau­send Jah­ren ver­ge­ben und her­un­ter vom Sing­le-Markt, aber wä­re ich nicht die­sen Weg ge­gan­gen, wä­re ich be­stimmt so wie Mi­la. Wir ha­ben viel ge­mein­sam: sind bei­de im­pul­siv, sa­gen, was wir den­ken und sind ein biss­chen toll­pat­schig.

Was hal­ten Sie von der Idee, dass Mi­la sich ei­ne „Dead­line“setzt, um den Rich­ti­gen zu fin­den? SI­DERO­POU­LOS: Das kann man de­fi­ni­tiv nicht pla­nen, aber ei­ne Dead­line ist si­cher hilf­reich, da­mit man hin­aus­geht in die Welt und vie­le Din­ge aus­pro­biert. Es sind ja auch nicht zehn Ta­ge, son­der schon ei­ne grö­ße­re Span­ne.

Zur­zeit ste­hen Sie von Mon­tag bis Frei­tag den gan­zen Tag für „Mi­la“vor der Ka­me­ra. Wie be­kom­men Sie Dreh­ar­bei­ten und Pri­vat­le­ben un­ter ei­nen Hut? SI­DERO­POU­LOS: Ich wür­de jetzt lü­gen, wenn ich sa­gen wür­de, es ist kein Stress, es ist de­fi­ni­tiv Stress. Es geht im­mer früh los und hört spät auf, aber es ist trotz­dem so, dass es mich sehr glück­lich macht. Ich bin ein lei­den­schaft­li­cher Mensch und ma­che im­mer al­les mit 120 Pro­zent. Die Se­rie gibt mir im Grun­de viel mehr zu­rück, als sie mir ab­ver­langt. Mein Mann un­ter­stützt mich Gott sei Dank auch sehr: Es ist so, dass im­mer der­je­ni­ge zu Hau­se bei den Kin­dern bleibt, der gera­de we­ni­ger ar­bei­tet. Mei­ne Kin­der wa­ren aber auch schon mit am Set, die fin­den das na­tür­lich auf­re­gend.

Ha­ben Sie kei­ne Angst, dass die Zu­se­her Sie in ei­ne Schub­la­de ste­cken, al­so dass Sie in den Köp­fen für im­mer „die Mi­la“oder „die Ve­re­na aus GZSZ“blei­ben? SI­DERO­POU­LOS: Ich sa­ge ein­mal so: Wenn et­was haf­ten bleibt bei den Zu­se­hern, hat man al­les rich­tig ge­macht. Wenn nichts haf­ten bleibt, soll­te man das eher hin­ter­fra­gen. Die Sa­che, die am er­folg­reichs­ten ist, wird dich so lan­ge be­glei­ten, bis du et­was machst, das noch er­folg­rei­cher wird. Da­nach stre­be ich auch. Ich hof­fe, dass es die Mi­la ist, an die die Leu­te den­ken, wenn sie mei­nen Na­men hö­ren.

Wel­che Rol­len möch­ten Sie noch un­be­dingt spie­len? SI­DERO­POU­LOS: Mein Herz schlägt sehr für Ro­man­tic Come­dy, das war schon im­mer so. Hät­te man mich vor drei Jah­ren ge­fragt, was mein ab­so­lu­ter Traum wä­re, hät­te ich wahr­schein­lich „Mi­la“be­schrie­ben, so wie es ist. So vie­le Sets, Da­tes, Lo­ca­ti­ons kann man in kei­nem Film ab­dre­hen.

Wo se­hen Sie sich in 20 Jah­ren? SI­DERO­POU­LOS: Ich bin seit 15 Jah­ren Schau­spie­le­rin und ich wer­de das auch hof­fent­lich mein Le­ben lang ma­chen.

Wie ste­hen Sie zu Rea­li­ty-For­ma­ten wie „Dschungelcamp“oder „Big Bro­ther“, wür­den Sie dar­an teil­neh­men? SI­DERO­POU­LOS: Nein, das ist für mich aus­ge­schlos­sen. Da ist es auch egal, wie hoch die Be­zah­lung wä­re. Ich ha­be nur ein­mal bei „Let’s Dan­ce“mit­ge­macht, aber das ist für mich kein her­kömm­li­ches Rea­li­ty-For­mat: Da geht es ja um Leis­tung und hat auch viel mehr Stil und Gla­mour. „Mi­la“star­tet kom­men­den Mon­tag, 7. 9., um 19.20 Uhr auf Puls 4. Im­mer werk­tags.

Su­san Si­dero­pou­los (links) geht als chao­ti­sche Sing­le-Frau „Mi­la“in der neu­en So­ap ab Mon­tag auf Män­ner­su­che

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