Beim Air Race für Si­cher­heit im Ein­satz

Als Feu­er­wehr­kom­man­dant steht Er­win Grangl bei Ver­an­stal­tun­gen am Red-Bull-Ring an vor­ders­ter Front.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - SA­RAH RUCKHOFER

Es war der sprich­wört­li­che Sprung ins kal­te Was­ser: Als Ober­brand­rat Er­win Grangl 2013 das Be­reichs­feu­er­wehr­kom­man­do Knit­tel­feld über­nahm, er­war­te­te ihn zum Auf­takt die Air­power mit rund 300.000 Be­su­chern. Es folg­ten die Rück­kehr der For­mel 1 nach Spiel­berg, die Pre­mie­re des Air Race, das gi­gan­ti­sche AC/DC Kon­zert und Dut­zen­de wei­te­re Groß­ver­an­stal­tun­gen am Red-Bull-Ring.

Gut, dass Grangl kal­tes Was­ser ge­wohnt ist. Der Feu­er­wehr­mann aus Lei­den­schaft leis­tet seit 1990 eh­ren­amt­li­chen Di­enst in Ap­fel­berg, war dort auch mit dem Boot auf der Mur un­ter­wegs. „Bei der Feu­er­wehr er­lebst du lus­ti­ge wie trau­ri­ge Mo­men­te. Und frei­lich ist es mo­men­tan stres­sig, aber wir sind mit Herz­blut bei der Sa­che“, so der zwei­fa­che Opa.

Mit den Ver­an­stal­tun­gen in Spiel­berg be­trat die Feu­er­wehr Neu­land: „Ei­ne der­ar­ti­ge Di­men­si­on kann­ten wir nicht. Es gibt in ganz Ös­ter­reich kei­ne Ver­gleichs­wer­te, auf die wir zu­rück­grei­fen konn­ten.“Mo­na­te­lan­ge Pla­nun­gen, Fort­bil­dun­gen und Übun­gen ste­cken hin­ter je­der Ver­an­stal­tung. Kein Wun­der, dass Grangl mitt­ler­wei­le als Re­fe­rent für den Bun­des­feu­er­wehr­ver­band Füh­rungs­kräf­te aus ganz Ös­ter­reich im Um­gang mit Groß­ver­an­stal­tun­gen schult.

Sein Kön­nen stellt der 47-Jäh­ri­ge ab heu­te wie­der un­ter Be­weis, wenn mit dem Air Race die schnells­te Mo­tor­sport­se­rie der Welt halt im Mur­tal macht. „Wir sind für den Brand­schutz, sämt­li­che tech­ni­sche Hil­fe­leis­tun­gen und die Si­cher­heit auf der Flug­stre­cke so­wie im Pu­bli­kums­be­reich ver­ant­wort­lich“, so Grangl, der auf die per­fek­te Zu­sam­men- ar­beit mit dem Ver­an­stal­ter, der Be­hör­de, dem Ro­ten Kreuz, der Po­li­zei und al­len Feu­er­wehr­wa­chen der Re­gi­on ver­weist. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: „Von der Po­li­tik wür­den wir uns mehr Un­ter­stüt­zung wün­schen.“

Ner­vös sind die Feu­er­wehr­män­ner längst nicht mehr. „Am Sonn­tag­abend fällt trotz­dem der St­ein vom Her­zen“, lacht Grangl.

Seit 1990 ver­bringt Er­win Grangl sei­ne Frei­zeit bei der Feu­er­wehr, seit 2013 ist er Kom­man­dant

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