Der künst­li­che Tief­schlaf

Kleine Zeitung Steiermark - - WETTER -

ist ei­gent­lich kein „Schlaf“im her­kömm­li­chen Sinn, son­dern ei­ne Nar­ko­se, die je nach Be­darf des Pa­ti­en­ten in un­ter­schied­li­cher In­ten­si­tät und Dau­er durch­ge­führt wer­den kann. Sie be­steht aus zwei Ele­men­ten: (das Be­wusst­sein wird re­du­ziert/aus­ge­schal­tet) und

Schmerz und Be­wusst­sein wer­den mit­hil­fe von Schmerz- und Nar­ko­se­mit­teln ge­zielt be­ein­flusst. Der Pa­ti­ent wird in die­sem Zei­t­raum künst­lich be­at­met. Al­le Or­gan­funk­tio­nen wer­den mit­tels ge­eig­ne­ter Me­tho­den über­wacht (wie z. B. Herz­fre­quenz, Blut­druck, Kör­per­tem­pe­ra­tur etc.) und wo not­wen­dig auch un­ter­stützt.

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