Ge­nug ge­schlän­gelt

Kleine Zeitung Steiermark - - | TRIBÜNE - ANDRE­AS LIEB

Der Som­mer und sei­ne Hit­ze­re­kor­de sind vor­über, auf den Ber­gen liegt der ers­te Schnee. Und doch lässt uns ein The­ma nicht los, das uns heu­er mehr be­schäf­tigt hat als Gel­sen und We­spen und Ze­cken zu­sam­men: die Schlan­gen.

Sie wa­ren im Fri­sier­sa­lon, auf Park­plät­zen, in der Stadt und auf dem Land, sie bis­sen Wan­de­rer und Bau­ern, sie lös­ten Hub­schrau­ber­ein­sät­ze aus und sie füll­ten da­mit auch so man­che Zei­tungs­sei­te.

Jetzt ist, wie er­wähnt, der Som­mer erst ein­mal vor­bei. Bloß die Schlan­gen, die sind es nicht. Sie wer­den so­gar im­mer grö­ßer. Ges­tern be­rich­te­ten wir von ei­ner drei Me­ter lan­gen Ab­gott­schlan­ge, die sich der­zeit durch den At­ter­gau in Ober­ös­ter­reich schlän­gelt, heu­te von ei­nem of­fen­sicht­lich eben­falls dem Ei­gen­tü­mer ent­wisch­ten (oder aus­ge­setz­ten, was wahr­schein­li­cher ist) Tep­pich­py­thon, dem man in ei­ner Ti­ro­ler Schre­ber­gar­ten­sied­lung be­geg­ne­te und der mitt­ler­wei­le in ei­nem Zoo Quar­tier be­zo­gen hat. ie Me­ga­hit­ze ist über­stan­den, das Jahr nimmt sei­nen Lauf. Und die Sa­che mit den Schlan­gen – auf die könn­ten wir jetzt lang­sam auch ver­zich­ten.

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