Das En­de ei­nes New Yor­ker Traums

Wäh­rend Ro­ger Fe­de­rer bei den US Open ins Ach­tel­fi­na­le ein­zog, schei­ter­te Ra­fa­el Na­dal an Fa­bio Fo­gni­ni. Da­mit wird es den Fi­nal­klas­si­ker wohl nie im „Big App­le“ge­ben.

Kleine Zeitung Steiermark - - | SPORT - US OPEN ALEX­AN­DER TAGGER

NEW YORK. Ro­ger Fe­de­rer ge­gen Ra­fa­el Na­dal – das war je­nes Du­ell, das die Ten­nis­sze­ne über Jah­re be­herrsch­te und ent­zück­te. Die bei­den Aus­nah­me­kön­ner tra­fen sich qua­si in je­dem be­deu­ten­den End­spiel und hams­ter­ten so in Sum­me 31 Grand-Slam-Tro­phä­en (Fe­de­rer 17, Na­dal 14). Doch die­se Zei­ten sind vor­bei. Nicht aber, weil Fe­de­rer sei­nen mitt­ler­wei­le 34 Jah­ren auf dem Bu­ckel Tri­but zol­len muss. Nein, weil der um fünf Jah­re jün­ge­re Na­dal für sei­nen jah­re­lan­gen kör­per­li­chen Raub­bau (auf­grund sei­nes ra­di­ka­len Spiel­stils) nun die Rech­nung prä­sen­tiert be­kommt.

Wäh­rend „Ten­nis-Opa“Fe­de­rer nach wie vor die Num­mer zwei der Welt ist und in New York mit ei­nem lo­cke­ren 6:3, 6:4, 6:4-Sieg über Phil­ipp Kohl­schrei­ber ins Ach­tel­fi­na­le spa­zier­te (dort war­tet nun John Is­ner), strich Na­dal in ei­nem dra- Her­ren, 3. Run­de: Djo­ko­vic (SRB/ 1) – Sep­pi ( ITA) 6: 3, 7: 5, 7: 5, Char­dy ( FRA/27) – Fer­rer ( ESP/ 7) 7: 6, 4: 6, 6: 3, 6: 1, Fo­gni­ni ( ITA/32) – Na­dal ( ESP/8) 3: 6, 4: 6, 6: 4, 6: 3, 6: 4, Ci­lic (CRO/9) – Ku­kusch­kin ( KAZ) 6:7, 7: 6, 6: 3, 6:7, 6: 1; S. Wil­li­ams ( USA/ 1) – Mat­tek-Sands ( USA) 3: 6, 7: 5, 6: 0, V. Wil­li­ams ( USA/ 23) – Ben­cic (SUI/ 12) 6: 3, 6: 4, Ma­ka­ro­wa ( RUS) – Swi­to­li­na ( UKR) 6: 3, 7: 5 ma­ti­schen Dritt­run­den­du­ell ge­gen Fa­bio Fo­gni­ni mit 6:3, 6:4, 4:6, 3:6, 4:6 um halb zwei Uhr nachts die Se­gel. Für den Spa­nier, der heu­er be­reits zum drit­ten Mal ge­gen den Ita­lie­ner ver­lor, war es nach 151 Best-of-fi­veMat­ches, in de­nen er mit 2:0Sät­zen ge­führt hat, die ers­te Nie­der­la­ge. Ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Welt­rang­lis­te, wo Na­dal ak­tu­ell auf Platz acht liegt, hat dies je­doch kei­ne, muss­te der 29-Jäh­ri­ge doch im Vor­jahr im „Big App­le“pas­sen – na­tür­lich ver­let­zungs­be­dingt.

Mit dem Aus von Na­dal kann es üb­ri­gens auch heu­er in New York nicht mehr zu ei­nem Fi­nal­du­ell mit Fe­de­rer kom­men. Da­mit bleibt Flus­hing Mea­dows das ein­zi­ge der vier Grand Slams, in dem sich die bei­den Ten­nis-Gla­dia­to­ren nie im End­spiel ge­gen­über­stan­den. Und es wohl auch nicht mehr wer­den.

Ro­ger Fe­de­rer ließ sich in New York auch nicht von Phil­ipp Kohl­schrei­ber auf­hal­ten

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