„Ha­ben die höchs­ten Stan­dards der Welt“

Air-Race-Renn­di­rek­tor Ste­ve Jo­nes im Ge­spräch über Si­cher­heit und Ri­si­ken.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

SPIEL­BERG. Erst letz­te Wo­che ist in Kärnten bei ei­ner Flug­show ein Pi­lot ver­un­glückt, da­vor stürz­ten Flug­zeu­ge in En­g­land und der Schweiz bei Shows ab – wie sieht es mit der Si­cher­heit beim Air Race aus? STE­VE JO­NES: Bei al­lem, was wir tun, steht die Si­cher­heit im Vor­der­grund. Wir sind ja zwi­schen­zeit­lich drei Jah­re lang nicht ge­flo­gen, in die­ser Zeit ha­ben wir uns je­den Teil des Ren­nens sehr genau an­ge­se­hen, um mög­li­che Pro­ble­me zu iden­ti­fi­zie­ren. Zu­dem hal­ten wir uns an die Vor­ga­ben der FAI, der Fédé­ra­ti­on Aé­ro­nau­tique In­ter­na­tio­na­le. Na­tür­lich ha­ben wir die Ab­stür­ze auch ver­folgt und sind in Kon­takt mit den je­wei­li­gen Or­ga­ni­sa­tio­nen. Wir eva­lu­ie­ren je­den Un­fall und schau­en, ob es uns auch pas­sie­ren könn­te.

Trotz­dem bleibt das Air Race die schnells­te Mo­tor­sport­se­rie der Welt – be­steht ei­ne Ge­fahr für die Zu­schau­er? JO­NES: Si­cher­heit geht bei uns vor, und das be­trifft in ers­ter Li­nie die Zu­schau­er, erst dann die Pi­lo­ten. Es gibt stren­ge Vor­ga­ben, an die sich die Pi­lo­ten hal­ten müs­sen. Wir ha­ben die höchs­ten Si­cher­heits­stan­dards der Welt. Es ist so si­cher wie nur ir­gend­wie mög­lich.

Es gibt ei­nen ge­wis­sen Kor­ri­dor, den die Pi­lo­ten in Trai­ning Ver­ant­wort­lich für Si­cher­heit: Ste­ve Jo­nes und Ren­nen nicht ver­las­sen dür­fen . . . JO­NES: Wir ha­ben im Vor­feld vie­le Com­pu­ter-Si­mu­la­tio­nen vor­ge­nom­men, um zu se­hen, wo und wie et­was pas­sie­ren kann. Wir wis­sen al­so sehr genau, wo sich die Flug­zeu­ge be­we­gen. Die Pi­lo­ten dür­fen nie über Pu­bli­kum flie­gen, und auch nicht über ei­ne ge­wis­se Gren­ze hin­aus an die Men­ge her­an.

Gilt das auch für das Rah­men­pro­gramm? JO­NES: Ja, auch die Si­de­shows sind von der FAI ab­ge­seg­net, die ös­ter­rei­chi­sche Flug­si­cher­heits­be­hör­de und lo­ka­le Be­hör­den sind in­vol­viert.

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