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Fünf­ein­halb St­un­den lang be­her­berg­te Graz am Sonn­tag rund 300 Flücht­lin­ge. Dann fuh­ren sie mit ei­nem Son­der­zug nach München.

Kleine Zeitung Steiermark - - | POLITIK - NOR­BERT SWOBODA

Es ist 12.35 Uhr. Ein Pfiff – und der Son­der­zug der ÖBB setzt sich am Gra­zer Ost­bahn­hof in Be­we­gung. Am Bahn­steig win­ken Dut­zen­de Hel­fer und Ein­satz­kräf­te. Die ers­te Be­wäh­rungs­pro­be bei der jet­zi­gen Flücht­lings­wel­le hat Graz bes­tens

be­stan­den. 300 Flücht­lin­ge wur­den für ei­ni­ge St­un­den ver­sorgt und be­treut, ehe es für die Men­schen wei­ter nach Deutsch­land ging.

Fünf­ein­halb St­un­den da­vor: Es ist sie­ben Uhr mor­gens in Graz, als acht Bus­se in die Fröhlichgasse ein­bie­gen. 300 Flücht­lin­ge, Säug­lin­ge, Kin­der, Frau­en und Män­ner aus Pa­kis­tan, Af­gha­nis­tan, aus Sy­ri­en stei­gen er­schöpft aus. Über­ra­schend sind sie nun doch mit Bun­des­heer- und Post­bus­sen hier in Graz ein­ge­trof­fen, um sich ein we­nig zu er­ho­len, be­vor die Rei­se wei­ter­geht.

Ur­sprüng­lich hat­te es ja am Sams­tag­abend be­reits ge­hei­ßen, dass rund 500 Flücht­lin­ge kom­men wür­den. Das Ro­te Kreuz und wei­te­re Ein­satz­kräf­te hat­ten da schon die Mes­se­hal­le A für die­se Men­ge an Flücht­lin­gen her­ge-

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