Lasst sie re­den!

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - THO­MAS ROSSACHER

Die ers­te Son­der­sit­zung des neu ge­wähl­ten Land­tags, noch da­zu zur (stei­ri­schen) Asyl­po­li­tik be­an­spruch­te mehr als fünf­ein­halb St­un­den. Den­noch war die­se De­bat­te über wei­te Stre­cken we­der ni­veau­los noch lang­at­mig. Viel­mehr wur­den ei­ni­ge of­fe­ne Fra­gen be­ant­wor­tet (sie­he Sei­ten 14/ 15) und Irr­tü­mer be­sei­tigt. Nie­mand hat schließ­lich er­war­tet, dass just im Gra­zer Land­haus ei­ne Lö­sung vie­ler in­ter­na­tio­na­ler Pro­ble­me ge­fun­den wird.

Sehr wohl fand sich ges­tern, wenn man so will, ein Haar in der Sup­pe: dass näm­lich von den noch jun­gen und neu­en Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten kei­ner ans Red­ner­pult trat – oder tre­ten durf­te. We­der Michae­la Gru­be­sa von der SPÖ und Lu­kas Schnit­zer (ÖVP), noch Lia­ne Moit­zi von der FPÖ. Da­bei sind sie mit dem The­ma durch­aus ver­traut, wie man auf Face­book & Co. sieht. er Ein­wand, wo­nach Asyl­wer­bern egal sein dürf­te, wer in ih­rem Sin­ne das Wort er­greift, ist na­tür­lich kor­rekt. Rich­tig ist aber auch, dass der Po­lit­nach­wuchs weit mehr kann, als Wahl­pla­ka­te auf­zu­wer­ten. Lasst ihn nur auch zu Wort kom­men!

DSie er­rei­chen den Au­tor un­ter

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