EM-Aben­teu­er liegt im Kopf

Schwe­den ha­ben den Druck, die Ös­ter­rei­cher das Ziel vor Au­gen.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

STOCK­HOLM. Die Ös­ter­rei­cher ha­ben viel ge­lernt un­ter Mar­cel Kol­ler, zum Bei­spiel kön­nen sie mit Druck um­ge­hen. Das wur­de vor al­lem beim Sieg in Russ­land ein­drucks­voll un­ter Be­weis ge­stellt. Nun ver­hält es sich um­ge­kehrt, denn die Schwe­den müs­sen mit sehr ho­hem Druck zu­recht­kom­men, wäh­rend die Ös­ter­rei­cher re­la­tiv un­be­las­tet in die heu­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung star­ten. „Schwe­den steht un­ter Zug­zwang“, stellt auch Kol­ler fest. „So ei­ne Si­tua­ti­on ist für uns im­mer an­ge­neh­mer.“

Frei von Druck zu spie­len, muss aber nicht au­to­ma­tisch von Vor­teil sein, da­her wird die Span­nung mit dem Ziel, den ei­nen Punkt für die fi­xe EM-Teil­nah­me zu er­rei­chen, in­ner­halb des ös­ter­rei­chi­schen Teams hoch­ge­hal­ten. „Die Stim­mung ist gut, aber das heißt nicht, dass die Spie­ler schon fo­kus­siert sein müs­sen, wenn sie bei der An­kunft auf die Kof­fer war­ten. Sie wer­den im rich­ti­gen Mo­ment für das Spiel be­reit sein“, fängt Kol­ler Be­den­ken we­gen mög­li­cher all­zu gro­ßer Lo­cker­heit si­cher ab. Er weiß, die kon­kre­te Auf­ga­be hält die Kon­zen­tra­ti­on hoch, da­durch wird der men­ta­le Vor­teil ge­gen­über den Schwe­den ver­stärkt. Da­zu kom­men das Wis­sen um die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten so­wie die po­si­ti­ven Er­fah­run­gen der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit mit den star­ken Aus­wärts­sie­gen.

Die Spie­ler glau­ben so­gar an mehr Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten als am Sams­tag. „So ko­misch es klingt, es könn­te so­gar leich­ter zu spie­len sein, weil sich mehr Frei­räu­me für uns er­ge­ben wer­den“, meint Ka­pi­tän Chris­ti­an Fuchs.

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