EPU-Tag: Von So­ci­al Me­dia bis zum Schei­tern

Zahl­rei­che Vor­trä­ge für Kleinst­un­ter­neh­men.

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT - R. VILGUT

GRAZ. 38,5-St­un­den-Wo­che, be­zahl­ter Ur­laub und Kran­ken­geld – all das tau­schen jähr­lich 4000 bis 5000 Stei­rer ge­gen das Pri­vi­leg ein, ihr/e ei­ge­ne/r Herr/Frau zu sein. Vie­le Grün­der star­ten als Ein-Per­so­nen­Un­ter­neh­men, kurz EPU. In der Wirt­schafts­kam­mer kön­nen sich die­se am 12. Sep­tem­ber am EPU-Er­folgs­tag bei Vor­trä­gen wei­ter­bil­den und ge­gen­sei­tig ver­net­zen. Ar­min Wolf spricht über so­zia­le Me­di­en und DiTech-Grün­der Da­mi­an Iz­debski er­zählt von sei­nen Er­fah­run­gen mit dem Schei­tern.

Die meis­ten EPU gibt es in Graz. „Vie­le kom­men aus dem Krea­tiv­be­reich. Das sind oft Men­schen mit un­ge­wöhn­li­chen Le­bens­kon­zep­ten“, er­klärt der Gra­zer Wirt­schafts­stadt­rat Ger­hard Rüsch. Die Stadt hilft mit New­co­mer-Bo­nus und Miet­för­de­run­gen. Rüsch: „In Graz gibt es in­zwi­schen 30 Co­Wor­king-Spaces, wo Ein­zel­un­ter­neh­mer in ei­nem Bü­ro zu­sam­men­ar­bei­ten kön­nen.“

Ein gro­ßes The­ma ist die Fi­nan­zie­rung. Ein Grund da­für sei das Feh­len gro­ßer Ri­si­ko­geld­ge­ber, räumt Wirt­schafts­lan­des­rat Chris­ti­an Buch­mann ein. „Sei­tens des Lan­des gibt es hier klei­ne­re Initia­ti­ven.“Doch viel kön­ne man nicht tun. Schließ­lich wer­de hier mit Steu­er­geld agiert. Buch­mann will sich für Steu­er­er­leich­te­run­gen für In­ves­to­ren ein­set­zen.

Es gibt be­reits 1300 An­mel­dun­gen für den EPU-Er­folgs­tag

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