Graz stell­te sich auf wei­te­re Flücht­lin­ge ein

Son­der­zug für 300 Per­so­nen vor­be­rei­tet. LH Schüt­zen­hö­fer lobt Hilfs­be­reit­schaft.

Kleine Zeitung Steiermark - - | STEIERMARK -

GRAZ. Die Auf­nah­me­zah­len stei­gen, auch in der Stei­er­mark: So wur­den am Mitt­woch 6735 Asyl­wer­ber im Bun­des­land grund­ver­sorgt. Das ent­spricht ei­ner Quo­te von knapp 94 Pro­zent.

Hin­ge­gen woll­ten je­ne 300 Flücht­lin­ge, die für Don­ners­tag­früh in Graz an­ge­kün­digt wa­ren, in Deutsch­land um Asyl an­su­chen. „Sie wer­den mit Bus­sen aus Ni­ckels­dorf zum Ost­bahn­hof ge­bracht und dort in ei­nen Son­der­zug um­stei­gen“, teil­te die Po­li­zei Mitt­woch­abend mit. Ei­ne Ver­sor­gung wie zu­letzt in der Mes­se­hal­le sei nicht ge­plant, das wä­re schon im Bur­gen­land ge­sche­hen.

Der Hilfs­be­reit­schaft zoll­te am Mitt­woch VP-Lan­des­haupt­mann Her­mann Schüt­zen­hö­fer wie­der gro­ßen Re­spekt. Aber er weiß auch: „Wenn Tau­sen­de bei uns blei­ben wol­len, über Ge­bühr hin­aus“, dann kön­ne die Stim­mung schwan­ken. „Die Po­li­tik darf das nicht“, be­ton­te Schüt­zen­hö­fer in „Stei­er­mark heu­te“(ORF).

Das Land setzt bei der Un­ter­brin­gung wei­ter­hin auf klei­ne­re Quar­tie­re und ver­zich­tet auf Zel­te und Con­tai­ner, da­mit „ei­ne In­te­gra­ti­on statt­fin­den kann“.

Dass sein Vi­ze Michael Schick­ho­fer (SPÖ) 2020 je­den­falls LH wer­den will, ließ Schüt­zen­hö­fer nach au­ßen hin kalt. Te­nor: Die Lan­des­re­gie­rung muss zu­sam­men­ar­bei­ten, je­der er­folg­rei­che Lan­des­re­gie­rer nüt­ze. Flücht­lin­ge am Sonn­tag in Graz

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