So­zia­le Lö­sung

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ - MICHAEL KLOI­BER

Selbst in Ta­gen wie die­sen, an de­nen Tau­sen­de Flücht­lin­ge Schutz in Ös­ter­reich und Deutsch­land su­chen, wird nur all­zu oft ein Un­ter­schied zwi­schen Ein­hei­mi­schen und Mi­gran­ten ge­macht. Man muss nur ei­nen Blick in die so­zia­len Netz­wer­ke wer­fen, die sich bei die­ser The­ma­tik als ganz und gar un­so­zi­al ent­pup­pen.

Ar­mut ge­be es auch un­ter Ös­ter­rei­chern ge­nug, ist da meist zu le­sen. Das stimmt. Nicht zu­letzt des­halb hat So­zi­al­stadt­rä­tin Mar­ti­na Schröck ges­tern ei­ne neue För­de­rung prä­sen­tiert, die Wei­ter­bil­dun­gen und Um­schu­lun­gen für ar­muts­ge­fähr­de­te, aber be­rufs­tä­ti­ge Per­so­nen er­mög­licht (sie­he Sei­te 30). Ein gu­tes und wich­ti­ges In­stru­ment.

Gut und wich­tig ist auch, dass die­se Un­ter­stüt­zung nicht an die Na­tio­na­li­tät ge­bun­den ist. Be­zie­her müs­sen le­dig­lich seit sechs Mo­na­ten in Graz le­ben und in Ös­ter­reich ar­bei­ten dür­fen. Das schließt auch Mi­gran­ten ein, von de­nen gera­de in so­zia­len Netz­wer­ken mit­un­ter (an­onym) ver­langt wird, sie mö­gen sich bes­ser in den Ar­beits­markt in­te­grie­ren. ie För­de­rung ist al­so ei­ne rund­um so­zia­le Lö­sung, die für al­le gilt. Denn letzt­lich sind wir al­le Men­schen.

DSie er­rei­chen den Au­tor un­ter

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