Tech­ni­schen Di­rek­tors

Kleine Zeitung Steiermark - - KULTUR - I NTERVIEW: UTE BAUMHACKL

ma­chen. Noch wird Ih­nen die Tür nicht gera­de ein­ge­rannt? LAU­FEN­BERG: Die Dra­ma­tur­gie ist in re­gem Kon­takt mit ört­li­chen Thea­tern. Und wir ar­bei­ten ja fix mit dem Thea­ter im Bahn­hof, mit den Rab­tal­dirndln und na­tür­lich mit dem stei­ri­schen herbst.

„Mein Kampf“von Ri­mi­ni Pro­to­koll ist na­tür­lich ein spek­ta­ku­lä­res Ein­stands­ge­schenk. LAU­FEN­BERG: Ja, die Urauf­füh­rung in Wei­mar hat­te ei­ne tol­le Pres­se. Aber wir ha­ben mit dem stei­ri­schen herbst in­ten­siv dar­an ge­ar­bei­tet, das mög­lich zu ma­chen. Weil wir es wirk­lich wol­len.

„Ri­mi­ni Pro­to­koll“ist ein Coup. Wie sieht es sonst mit gro­ßen Na­men aus? Graz wur­de von Ih­rer Vor­gän­ge­rin mit Stars wie Loh­ner, Si­mo­ni­schek, Sa­mel ver­wöhnt. LAU­FEN­BERG: Nur nach gro­ßen Na­men zu an­geln, hat we­nig Sinn. Aber dass mit Bar­ba­ra Pe­tritsch vom Burg­thea­ter ei­ne Stei­re­rin bei uns in Sha­ke­speares „Der Sturm“spielt, fand ich auf das Stück be­zo­gen span­nend. Und sie hat es in­ter­es­siert, weil man als Frau ei­ne Rol­le wie den Pros­pe­ro nicht so oft an­ge­bo­ten be­kommt.

In­ten­dan­tin Iris Lau­fen­berg: „Nur gro­ße Na­men zu an­geln, hat we­nig Sinn“

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.