Ei­ne Schwel­le über­schrit­ten

Bei der Pla­nung des Ein­gangs­be­rei­ches für das Diö­ze­san­mu­se­um „Schatz­kam­mer Gurk“gin­gen die Ar­chi­tek­ten – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes – ei­nen neu­en Weg.

Kleine Zeitung Steiermark - - | IHR GELD -

Wer fron­tal auf das Glaspor­tal zu­geht, das den Gur­ker Propstei­hof mit dem Diö­ze­san­mu­se­um ver­bin­det, wird die höl­zer­ne Ein­gangs­tür nicht se­hen. Sie steht ganz un­üb­lich im rech­ten Win­kel zum Zu­gang. Nur ein zar­tes Stahl­pro­fil, das den Tür­falz um­rahmt, lässt den Ar­chi­tek­tur­kniff er­ah­nen. „Wir woll­ten die Mau­er­stär­ke, die hier im­mer­hin mehr als ei­nen Me­ter be­trägt, aus­nut­zen und sicht­bar ma­chen“, er­klärt Roland Wink­ler der pla­nen­den Wink­ler und Ruck Ar­chi­tek­ten. Um den ein­tre­ten­den Be­su­chern die Wucht des his­to­ri­schen Ge­mäu­ers spür­bar zu ma­chen, wur­de ein glä­ser­ner Wind­fang ge­baut, in dem man beim Be­tre­ten die Geh­rich­tung um 90 Grad än­dern muss, um durch die Tü­re zu ge­lan­gen. Mit ei­nem wei­te­ren Rich­tungs­wech­sel um 90 Grad er­reicht man schließ­lich die „Schatz­kam­mer Gurk“. Und das ist nur ei­ner von vie­len neu­en We­gen, die die Pla­ner beim Bau des neu­en Diö­ze­san­mu­se­ums be­schrit­ten.

Um ins In­ne­re der „Schatz­kam­mer Gurk“zu ge­lan­gen, muss man ei­nen „rich­ti­gen“Weg durch das mäch­ti­ge Ge­mäu­er be­schrei­ten

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