Schwer­hö­rig? Oft liegt es an der Kon­zen­tra­ti­on

Kleine Zeitung Steiermark - - | GESUNDHEIT -

Wenn in ei­ner lus­ti­gen Ge­sell­schaft al­le wild durch­ein­an­der re­den, fällt es gera­de äl­te­ren Men­schen oft schwer, ei­nem kon­kre­ten Ge­spräch zu fol­gen. For­scher des Max-Planck-In­sti­tu­tes in Leip­zig ha­ben heu­er er­kannt, dass die­se Tat­sa­che nicht un­be­dingt mit ei­nem schlech­ter wer­den­den Ge­hör zu tun hat.

Die ver­meint­li­che Schwer­hö­rig­keit liegt auch an der nach­las­sen­den Auf­merk­sam­keit, die uns im Al­ter häu­fig das Le­ben schwer macht. Hin­ter­grund- und Ne­ben­ge­räu­sche kön­nen ge­nau­so ei­ne Ablen­kung dar­stel­len wie op­ti­sche Rei­ze. Ein al­ters­be­ding­tes Pro­blem, das nicht zu ver­nach­läs­si­gen ist. Schließ­lich sind es gera­de die Ge­sprä­che, der Aus­tausch mit Freun­den und Fa­mi­li­en, die uns jung und mit­ten im Ge­sche­hen hal­ten. Ei­ner­seits könn­ten ge- ziel­te Übun­gen zur Er­hal­tung der Kon­zen­tra­ti­on ei­ne Hil­fe sein. An­de­rer­seits wer­den sich aber durch die Ar­beit der For­scher wohl auch die Hör­ge­rä­te noch wei­ter ver­bes­sern. Auch wenn das Pro­blem nicht an den Oh­ren liegt: Hör­ge­rä­te kön­nen heu­te schon Stör­ge­räu­sche aus­blen­den. In Zu­kunft könn­te die­se Funk­ti­on noch ver­fei­nert wer­den, wenn das Hör­ge- rät durch ei­ne Art Mi­ni-EEG in der La­ge wä­re, zu er­ken­nen, wor­auf genau der Zu­hö­rer sich kon­zen­trie­ren möch­te. „IM BLICK­PUNKT“ist sams­tags im Ge­sund­heits­teil der Klei­nen Zei­tung zu fin­den: Die Platt­form für Neu­es aus der Ge­sund­heits­bran­che. Tel. (0316) 875-0, ge­sund­heit@klei­ne­zei­tung.at

Wer schlecht ver­steht, hat nicht un­be­dingt ein Pro­blem mit den Oh­ren

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