Pen­net­ta ist New Yorks neue Kö­ni­gin

Im rein ita­lie­ni­schen Fi­na­le der US Open hol­te Fla­via Pen­net­ta ge­gen Ro­ber­ta Vin­ci mit ei­nem 7:6, 6:2Sieg ih­ren ers­ten Grand-Slam-Ti­tel.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

NEW YORK. Die ita­lie­ni­schen Fest­spie­le im Da­men-Fi­na­le der US Open konn­ten nur ei­ne Sie­ge­rin ha­ben – und die hieß am En­de Fla­via Pen­net­ta. Die 33-jäh­ri­ge Freun­din von Fa­bio Fo­gni­ni setz­te sich im Über­ra­schungs-End­spiel von Flus­hing Mea­dows ge­gen Wil­li­amsBe­zwin­ge­rin Ro­ber­ta Vin­ci mit 7:6, 6:2 durch und fei­er­te da­mit ih­ren ers­ten Gran­dSlam-Ti­tel.

Pen­net­ta, in New York auf Po­si­ti­on 26 ge­reiht, war ge­gen ih­re un­ge­setz­te Lands­frau vor den Au­gen des ex­tra ein­ge­flo­ge­nen ita­lie­ni­schen Pre­mier­mi­nis­ters Mat­teo Ren­zi als leich­te Fa­vo­ri­tin in das Du­ell ge­gan­gen. Und sie wur­de die­ser Rol­le auch ge­recht. Nach ei­nem um­kämpf­ten ers­ten Satz dreh­te Pen­net­ta im zwei­ten Durch­gang mäch­tig auf und fei­er­te schluss­end­lich im zehn­ten Du­ell mit Vin­ci ih­ren sechs­ten Sieg.

2,87 Mil­lio­nen Eu­ro

Die Be­loh­nung kann sich se­hen las­sen: Pen­net­ta kas­sier­te ei­nen Sie­ger­scheck über sat­te 2,87 Mil­lio­nen Eu­ro. Zu­dem macht die nun elf­fa­che Tur­nier­sie­ge­rin in der neu­en Welt­rang­lis­te ei­nen Sprung von Platz 26 auf Rang acht nach vor­ne.

Wäh­rend in Flus­hing Mea­dows al­so ei­ne ita­lie­ni­sche Nacht ge­fei­ert wur­de, nag­te Se­re­na Wil­li­ams noch im­mer an der ver­ta­nen Chan­ce, als ers­te Spie­le­rin seit St­ef­fi Graf 1988 den Grand Slam, al­so den Sieg bei al­len vier Ma­jor-Tur-

Ei­ne strah­len­de Pen­net­ta nie­ren in­ner­halb ei­ner Sai­son, zu ho­len. Zwei Sie­ge hat­ten der 33Jäh­ri­gen noch auf den gro­ßen Coup ge­fehlt. Dass sie dann aus­ge­rech­net im Halb­fi­na­le über Vin­ci stol­pern wür­de, da­mit hat­te kaum je­mand ge­rech­net. Und am we­nigs­ten wohl sie selbst.

Auch wenn die Ame­ri­ka­ne­rin in New York stets be­teu­ert hat­te, hin­sicht­lich des mög­li­chen Grand Slams kei­nen Druck oder Ner­vo­si­tät zu ver­spü­ren, dürf­te sie wohl gera­de dar­an schluss­end­lich ge­schei­tert sein. Ei­ne rei­ne Mut­ma­ßung, denn Wil­li­ams ver­wei­ger­te hin­sicht­lich der wohl größ­ten Ent­täu­schung ih­rer Kar­rie­re jeg­li­chen Kom­men­tar.

High Noon in New York. Fe­de­rer (rechts) for­dert Djo­ko­vic

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