Neue Ge­walt in der Tür­kei

Acht To­te und Aus­gangs­sper­re in der Stadt Diyarbakır.

Kleine Zeitung Steiermark - - | POLITIK WELTPANORAMA -

AN­KA­RA. Der Kon­flikt zwi­schen tür­ki­schen Si­cher­heits­kräf­ten und kur­di­schen Auf­stän­di­schen geht mit un­ver­min­der­ter Här­te wei­ter. Am Sonn­tag star­ben zwei Po­li­zis­ten, als ei­ne Au­to­bom­be im Süd­os­ten des Lan­des de­to­nier­te. Ein Po­li­zist wur­de bei ei­nem An­griff von Kämp­fern der ver­bo­te­nen Ar­bei­ter­par­tei Kur­dis­tans (PKK) in Sil­van ge­tö­tet. In der größ­ten Stadt der Re­gi­on, Diyarbakır, wur­de ei­ne Aus- gangs­sper­re ver­hängt. Als Re­ak­ti­on auf den An­schlag hät­ten tür­ki­sche Trup­pen fünf Auf­stän­di­sche ge­tö­tet, hieß es. Seit En­de des Waf­fen­still­stands mit der PKK im Ju­li star­ben mehr als 100 Po­li­zis­ten und Sol­da­ten, Hun­der­te Auf­stän­di­sche wur­den ge­tö­tet. Die Tür­kei bom­bar­diert auch PKK-La­ger im Nord­irak. Der tür­ki­sche Prä­si­dent Re­cep Tay­yip Er­do­gan˘ will so lan­ge kämp­fen, „bis kein Ter­ro­rist üb­rig ist“.

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