ARCHITEKTURSOMMER

Kleine Zeitung Steiermark - - KULTUR - WAL­TER TITZ

Die ers­te Aus­ga­be des stei­ri­schen Ar­chi­tek­tur­som­mers star­te­te am 1. Ju­ni und dau­ert noch bis 30. Sep­tem­ber. Or­ga­ni­siert wird er vom Haus der Ar­chi­tek­tur Graz, An­re­gung war der Ham­bur­ger Ar­chi­tek­tur Som­mer, der seit 1994 al­le drei Jah­re statt­fin­det. architektursommer.at architektursommer.de

Auf dem er­wähn­ten Fol­der ist der Bei­trag als „sign­post net­work“aus­ge­wie­sen, aber be­reits ent­wor­fe­ne kon­tem­po­rä­re Hin­weis­schil­der durf­ten nicht an­ge­bracht wer­den. Bo­gens­ber­ger: „Kurz dar­auf hin­gen frei­lich über­all Schil­der, die sag­ten, wo es nach Spiel­berg geht.“Man lernt: Vor­schrift ist eben nicht im­mer Vor­schrift.

Spie­le­ri­sche An­eig­nung

Die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem öf­fent­li­chen Raum ha­be sich als ein Schwer­punkt her­aus­kris­tal­li­siert: „Das be­schäf­tigt vie­le jun­ge Ar­chi­tek­ten. Auch der Aspekt der Leer­stän­de. Wie bringt man hier neu­es Le­ben zu­stan­de?“Ei­ne poin­tier­te dies­be­züg­li­che Pro­gram­ma­tik fin­det sich auf dem Nie­Wo-Fol­der: „Wir ver­ste­hen öf­fent­li­chen Raum als kon­sum­freie Zo­ne, die al­len zu­gäng­lich sein soll­te. Mit un­se­ren Pro­jek­ten möch­ten wir ei­ni­ge der zahl­lo­sen Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen, wie man sich sol­che Or­te an­eig­nen und sie ver­än­dern kann.“

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