Gren­zen sol­len auch im Sü­den ge­si­chert wer­den

In Kärnten und der Stei­er­mark meh­ren sich Stim­men für Aus­wei­tung des Hee­res­ein­sat­zes.

Kleine Zeitung Steiermark - - FLÜCHTLINGSKRISE - THO­MAS MA­CHER, GÜN­TER PILCH

KLA­GEN­FURT, GRAZ. Kärnten und die Stei­er­mark be­rei­ten sich auf Flücht­lings­strö­me vor: An der Gren­ze zu Slo­we­ni­en soll die Po­li­zei ver­stärkt stich­pro­ben­ar­tig kon­trol­lie­ren. „Wenn Un­garn sei­ne Gren­ze schließt, könn­te es zu ei­ner Ver­la­ge­rung der Flücht­lings­be­we­gung kom­men. Dann kön­nen wir uns auch vor­stel­len, dass der As­sis­tenz­ein­satz des Bun­des­heers auf un­se­re Län­der aus­ge­wei­tet wird“, sag­ten Kärn­tens Lan­des­haupt­mann Pe­ter Kai­ser (SPÖ) und sein stei­ri­scher Amts­kol­le­ge Her­mann Schüt­zen­hö­fer (ÖVP) bei ei­ner ge­mein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz. Ei­ne ähn­lich ho­he Zahl wie je­ne 2200 Sol­da­ten, die die Bun­des­re­gie­rung be­reits zum As­siss­tenz­ein­satz an­ge­for­dert hat, könn­te sich Schüt­zen­hö­fer in die­sem Fall auch an der Gren­ze zu Slo­we­ni­en vor­stel­len.

Gar nicht erst auf die Än­de­rung der Flücht­lings­rou­ten war­ten wol­len die stei­ri­schen ÖVPNa­tio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ten Wer­ner Amon und Bernd Schö­negger. Sie for­der­ten die so­for­ti­ge Aus­wei­tung der an­ge­kün­dig­ten Kon­trol­len auf die süd­li­che Gren­ze und den As­sis­tenz­ein­satz des Hee­res in der Stei­er­mark und in Kärnten. Die Po­li­zei sol­le an den Über­gän­gen kon­trol­lie­ren, wäh­rend das Bun­des­heer die „grü­ne Gren­ze“über­wa­che. Für VP-Wehr­spre­cher Schö­negger müss­te da­für das be­reits an­ge­for­der­te Sol­da­ten­kon­tin­gent ver­dop­pelt wer­den. Die Gren­ze dicht­ma­chen wol­le man nicht, ver­si­chern die Man­da­ta­re. „Wer Asyl will, muss ein Ver­fah­ren be­kom­men. Es kann aber nicht sein, dass wir der il­le­ga­len Ein­rei­se Tür und Tor öff­nen.“ Wu­enrn­derTAom­ronö, Si­cher­heits­spre­cher ÖVP

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