Hei­mi­sche Schü­ler oft im Netz

Die ös­ter­rei­chi­schen Schü­ler ver­brin­gen in der Schu­le mehr Zeit im In­ter­net als der OECD-Schnitt, in der Frei­zeit sind sie we­ni­ger ak­tiv.

Kleine Zeitung Steiermark - - | ÖSTERREICH -

Die gu­te Nach­richt vor­weg: Der Com­pu­ter wird an hei­mi­schen Schu­len öf­ters ge­nützt als im OECD-Schnitt. Das zeigt ei­ne neue Aus­wer­tung der PISA-Stu­die mit Schwer­punkt „Di­gi­ta­le Kom­pe­ten­zen“.

Im Rah­men der von der OECD durch­ge­führ­ten PISA-Stu­die wer­den al­le drei Jah­re die Leis­tun­gen von 15- bzw. 16-jäh­ri­gen Schü­lern in den Be­rei­chen Le­sen, Ma­the­ma­tik und Na­tur­wis­sen­schaf­ten ge­tes­tet. 2012 la­gen die viel dis­ku­tier­ten Er­geb­nis­se der Ös­ter­rei­cher in Ma­the­ma­tik über, in den Na­tur­wis­sen­schaf­ten im Schnitt und im Le­sen dar­un­ter. Ei­ne Spe­zi­al­aus­wer­tung der Ver­glei­che von 2009 und 2012 er­gab nun, dass 81 Pro­zent der 15- bis 16jäh­ri­gen Ös­ter­rei­cher in der Schu­le ei­nen Com­pu­ter be­nüt­zen – im OECD-Schnitt sind es nur 72 Pro­zent.

Al­ler­dings dürf­te die häu­fi­ge PC-Nut­zung die Leis­tung nicht un­be­dingt ver­bes­sern, ver­wen­den die PISA-Spit­zen­rei­ter Schang­hai und Süd­ko­rea je­doch nur sel­ten den Com­pu­ter im Un­ter­richt. Im Schnitt sind die ös- ter­rei­chi­schen 15- bis 16-Jäh­ri­gen täg­lich 29 Mi­nu­ten in der Schu­le im In­ter­net, dem­ge­gen­über ver­brin­gen die Ös­ter­rei­cher ih­re Frei­zeit we­ni­ger oft im Netz als ih­re Kol­le­gen – da lie­gen die Schwe­den und Aus­tra­li­er vor­ne.

Eben­falls Teil der Er­he­bung war ein Ver­gleich zwi­schen den mit Pa­pier und Blei­stift er­ho­be­nen PISA-Kom­pe­ten­zen in Le­sen und Ma­the­ma­tik so­wie ei­nem durch­ge­führ­ten Com­pu­ter-Test. Die Ös­ter­rei­cher er­reich­ten beim di­gi­ta­len Rech­nen bes­se­re Re­sul­ta­te, beim Le­sen schlech­te­re.

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