Nach Strich und Far­ben

Kin­der­buch­au­to­rin Ele­ni Li­va­ni­os macht sich mit ih­rer Kin­der­buch­fi­gur Flo­ra Flit­ze­be­sen auf nach He­xen­ro­sen­tal. Kin­der, zückt die Be­sen!

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - CAR­MEN OS­TER

Und wie­der ein­mal ist Pip­pi Langs­trumpf schuld. So wuss­te Ele­ni Li­va­ni­os schon im be­schei­de­nen Al­ter von sie­ben Jah­ren, dass sie spä­ter ein­mal „mit Il­lus­tra­tio­nen et­was über den Text hin­aus er­zäh­len will“. Ein­schnei­dend sei die Zeit ge­we­sen, als sie be­gann, Astrid-Lind­gren-Bü­cher zu le­sen. „Die Il­lus­tra­to­rin Ilon Wi­k­land war mein Vor­bild. Da wuss­te ich, dass ich auch ein­mal so zeich­nen will.“Und man könn­te nun mit Fug und Recht be­haup­ten, dass sie das ge­schafft hat.

33 Jah­re spä­ter lebt Ele­ni Li­va­ni­os mit ih­ren bei­den Kin­dern in Graz und vor Kur­zem sind die ers­ten bei­den Tei­le ih­rer Flo­r­aF­lit­ze­be­sen-Se­rie im Cop­pen­rath-Ver­lag er­schie­nen, der Lil­li- fee-Fans durch­aus ein Be­griff sein dürf­te. Flo­ra ist aber nicht die ers­te von Li­va­ni­os ge­schaf­fe­ne Fi­gur.

Den An­fang mach­te das fre­che Pi­ra­ten­mäd­chen Bea Back­bord, die der Il­lus­tra­to­rin und Au­to­rin sehr ähn­lich sei, wie sie selbst sagt. „Mein Va­ter war Ka­pi­tän auf ei­nem Kreuz­fahrt­schiff, des­we­gen ver­bin­de ich viel mit der See. Ich bin viel am Boot un­ter­wegs ge­we­sen, ha­be Fi­schen und See­manns­kno­ten ge­lernt. Das prägt“, so Li­va­ni­os. Die Idee zu Flo­ra Flit­ze­be­sen kam ihr je­doch im Ur­laub. „Fin­dus, un­ser Ka­ter, war der Aus­lö­ser für die He­xen­ge­schich­te. Ich ha­be ihn so ver­misst und dann ent­stand die­se va­ge Ge­schich­te von ei­nem He­xen­mäd­chen, das oh­ne sei­nen Ka­ter nicht sein kann.“Fin­dus heißt im Buch nun Krin­gel und be­glei­tet sein be­herz­tes He­xen-Frau­chen auf Schritt und Tritt, das der Spin­ne Lin­ne und an­de­ren ma­gi­schen Tie­ren zu Hil­fe eilt. Al­so, in He­xen­ro­sen­tal gibt es ein­mal ge­nug zu tun. Auch bei Ele­ni Li­va­ni­os man­gelt es nicht an Ar­beit, steht doch das neue De­sign der „Han­ni und Nan­ni“-Co­ver auf dem Pro­gramm der zwei­fa­chen Mut­ter, die die In­spi­ra­ti­on so­mit qua­si zu Hau­se sit­zen hat. Be­deu­tung: ein weich ge­koch­tes Ei. Von Lau­ra Pu­cher, r, Mureck. Mehr Mun­d­art im Buch „Leck Fett’n“

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