1.

Kleine Zeitung Steiermark - - FLÜCHTLINGSKRISE -

Herr Bür­ger­meis­ter, Graz hat ein Über­gangs­quar­tier für 1500 Flücht­lin­ge in die­sem ehe­ma­li­gen Ein­kaufs­zen­trum in We­b­ling ein­ge­rich­tet. Gibt’s da noch mehr Ka­pa­zi­tä­ten? SIEG­FRIED NAGL: Nein, wir las­sen die­ses Quar­tier jetzt ein­mal auf­ge­baut. Und es gibt der­zeit noch je­nes beim Schwarzl-Frei­zeit­zen­trum. Das ist es vor­erst. In ei­ner ech­ten Not­si­tua­ti­on kön­nen wir aber si­cher ganz Graz mo­bi­li­sie­ren. Ich möch­te auch aus­drück­lich all je­nen dan­ken, die jetzt schon frei­wil­lig hel­fen. Die Gra­zer FPÖ kri­ti­siert, auch we­gen Ih­rer Un­tä­tig­keit ver­kom­me die Stadt zum Flücht­lings­la­ger, und for­der­ten ei­nen Son­der­ge­mein­de­rat. Ih­re Ant­wort? NAGL: Jetzt ist die Zeit zum Han­deln und nicht zum Quat­schen. Der Gra­zer FP-Chef Ma­rio Eustac­chio soll ent­we­der zur Gren­ze oder hier ins Eu­ro­Shop­ping kom­men und hel­fen. Jetzt In­se­ra­te ge­gen die­se ver­zwei­fel­ten Men­schen zu schal­ten, ist ein­fach nur mies.

2.

. . . den Gra­zer Bür­ger­meis­ter Sieg­fried Nagl

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