Rus­si­scher Sy­ri­en-Frie­dens­plan 2012 igno­riert

Kleine Zeitung Steiermark - - POLITIK -

DA­MAS­KUS. Russ­land schlug be­reits vor drei Jah­ren ei­nen Frie­dens­plan für Sy­ri­en vor, der auch den Rück­tritt des sy­ri­schen Macht­ha­bers Ba­schar alAs­sad vor­sah – doch die USA, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en hät­ten den Plan da­mals igno­riert – das er­klärt nun der frü­he­re fin­ni­sche Prä­si­dent und Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Mart­ti Ah­ti­saa­ri, der da­mals an den Ver­hand­lun­gen be­tei­ligt war. Der rus­si­sche Vor­schlag ha­be ei­nen Drei-Punk­te-Plan be­inhal­tet, der un­ter an­de­rem vor­sah, dass As­sad noch vor dem Ab­schluss von Frie­dens­ge­sprä­chen zwi­schen dem Re­gime und der Op­po­si­ti­on zu­rück­tritt.

Er ha­be den Vor­schlag an die Ame­ri­ka­ner, Bri­ten und Fran­zo­sen wei­ter­ge­lei­tet. Aber die west­li­chen Mäch­te hät­ten den Plan igno­riert, weil sie über­zeugt ge­we­sen sei­en, dass As­sad oh­ne­hin „in we­ni­gen Wo­chen aus dem Amt ge­wor­fen wird“.

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