Pfle­ge: Ab­kehr

Der Ak­ti­ons­plan für die stei­ri­sche Pfle­ge liegt vor: Bis 2025 sind re­gio­nal teils deut­lich we­ni­ger He­im­plät­ze vor­ge­se­hen. An­de­re Di­ens­te, so auch die Hil­fe für An­ge­hö­ri­ge, for­ciert das Land.

Kleine Zeitung Steiermark - - | STEIERMARK- THEMA -

Plan­los, aber sehr teu­er: Der­art hat der Lan­des­rech­nungs­hof das stei­ri­sche Pfle­ge­sys­tem ab­ge­straft. Land und Heim­be­trei­ber ar­bei­ten seit­her an Ver­bes­se­run­gen. Enor­me Sum­men sind im Spiel, al­lein im Vor­jahr wur­den ins­ge­samt 410 Mil­lio­nen Eu­ro von der öf­fent­li­chen Hand für die Pfle­ge auf­ge­wen­det – nur in Hei­men. Jetzt liegt der „Be­darfs- und Ent­wick­lungs­plan für pfle­ge­be­dürf­ti­ge Stei­rer“im De­tail vor. Dar­in zeich­net die For­schungs­ge­sell­schaft Jo­an­ne­um Re­se­arch vor, wo­hin sich die Pfle­ge in der Grü­nen Mark bis 2025 ent­wi­ckeln kann. Die De­tails: Aus­gangs­la­ge. Von 77.950 Stei­rern wur­den 24.851 nicht von Ver­wand­ten, Freun­den etc. ge­pflegt. Rund 11.000 Per­so­nen wa­ren in Hei­men un­ter­ge­bracht: ver­hält­nis­mä­ßig oft im Mur­tal (52 Pro­zent), sel­te­ner in Graz (37 Pro­zent). 7300 Stei­rer nutz­ten die mo­bi­len Di­ens­te, 5336 nah­men die 24-St­un­den-Pfle­ge in An­spruch. An­de­re Pfle­ge-For­men (Kurz­zeit­pfle­ge, al­ter­na­ti­ves Woh­nen oder Ta­ges­be­treu­ung) wa­ren Min­der­hei­ten­pro­gram­me. Ab­kehr. Das zu än­dern, ist er­klär­tes Ziel von ÖVP-Ge­sund­heits­lan­des­rat Chris­to­pher Dr­ex­ler (sie­he In­ter­view). Wäh­rend die Zahl der Pfle­ge­geld­be­zie­her auf 92.981 Stei­rer stei­gen dürf­te, soll die Zahl klas­si­scher He­im­plät­ze auf 12.089 Stück ein­ge­dämmt wer­den. In Graz, Bruck-Mürz­zu­schlag und in Murau sind „Kür­zun­gen“um bis zu 22 Pro­zent an­ge­dacht, in Leib­nitz oder Hart-

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