In Eu­ro­pa

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT - RA­PID – VIL­LAR­RE­AL

Ich fin­de es okay, wenn wir für schlech­te Leis­tun­gen kri­ti­siert wer­den.“

Früh die Zäh­ne put­zen. Viel­leicht sieht er dort auch Chan­cen, und zwar je­ne, Vik­to­ria Pil­sen und Di­n­a­mo Minsk zu ver­put­zen (das sind die, die ge­gen Salz­burg ge­won­nen ha­ben und bis heu­te nicht wis­sen, war­um).

Der zwölf­te Mann

Am Don­ners­tag kommt Vil­lar­re­al in den Pra­ter, ein Top-Team, das al­lein des Na­mens we­gen Furcht ein­flößt. Aber, so sind die Fans, mit de­nen brau­che man sich laut Hof­mann nicht ver­ste­cken, wenn man sie im Rü­cken hat. „Ein zwölf­ter Mann, den in die­ser Form nicht vie­le Mann­schaf­ten ha­ben“, sagt der 35-jäh­ri­ge Hof­mann, der, no na, auf ei­ne groß­ar­ti­ge Grup­pen­pha­se hofft: „Wenn wir so spie­len wie in der Cham­pi­ons-Le­agueQua­li ge­gen Ajax und Do­nezk, ha­ben wir gu­te Auf­stiegs­chan­cen.“

Aber, so sprach der al­te Häupt­ling der Ra­pi­dia­ner, da gibt es noch die­se Meis­ter­schaft. 0:2 in Altach, das ist nicht recht cool, ge­gen ei­nen Ab­stiegs­kan­di­da­ten. Sport­di­rek­tor Andre­as Mül­ler nahm den Buch­sta­ben in den Mund: „Ich fin­de es okay, wenn wir bei ei­ner schlech­ten Leis­tung kri­ti­siert wer­den.“Steffen Hof­mann

Steffen Hof­mann er­gänzt: „Wir wer­den ja auch ge­lobt, wenn wir gut spie­len.“

Der sport­li­che Weck­ruf

Ver­mut­lich sei­en die har­ten Wor­te Mül­lers, die ir­gend­wie strei­chel­weich da­ste­hen, zum rich­ti­gen Zeit­punkt ge­kom­men. Hof­mann sagt da­zu: „Sol­che Spie­le wie in Altach soll­ten nicht so oft pas­sie­ren, und der Weck­ruf des Sport­di­rek­tors ist da­zu da, da­mit so et­was nicht oft pas­siert.“

Und wei­ter im Text: „Es schaut blöd aus, wenn man ge­gen gro­ße Geg­ner tol­le Spie­le macht und dann ge­gen die ver­meint­lich Klei­nen Punk­te lie­gen lässt. Das darf nicht pas­sie­ren, wenn man vor­ne mit­spie­len will.“

Be­ric ist weg, so ist der Lauf des Bal­les, muss halt ein an­de­rer statt des Slo­we­nen die To­re ma­chen. „Viel wich­ti­ger ist es, so schnell wie mög­lich wie­der in die Spur zu kom­men“, sagt Hof­mann.

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